Im April 2010 sollen Kunden aktueller informiert werden. At an Airbus customer conference next month Airbus expressed it's plans to put more detailed information of it's A350 XWB (extra wide body) on the tables. http://flyawaysimulation.com/article3966.html mfg
Der A350 XWB-Katalog, damit bekommt die Unendlichkeit ein Ende. Gemeint sind natürlich nur die Gestaltungsmöglichkeiten der Airline-Kunden bei den Innenausstattungen, im Vergleich zur A380, wie bereits bekannt. Nachfolgend gelangten daraus wohl erstmal nur Details in 3 Bildern an die Öffentlichkeit, u.a. zu einem der geheimsten Innenräume.
Ein A350 Panel wird zum Test an die A340-300 MSN001 eingebaut. Darunter sollen schonmal Geräuschentwicklungen im Inneren des Flugzeugs im Einsatz gemessen werden, um Entscheidungen besser treffen zu können, insbesondere zur Geräuschdämmung. http://www.flightglobal.com/articles/2010/04/28/341186/airbus-to-flight-test-xwb-carbonfibre-skin-panel-on-a340-this.html
Airbus bemüht sich wohl deutlich, möglichst unangenehme Überraschungen zu vermeiden und beste Ergebnisse zu erzielen. mfg
...warum in Hamburg, ich dachte die Endmontage erfolgt in Toulouse? (Ich würde erwarten, dass die Tests am Ort der geplanten Produktion stattfinden.) Oder sind die Segmente künftig umfangreicher vorgefertigt?
@Helmut
Interessante Info. Vielen Dank!
Wäre der Gedanke vermessen, dass allen Unkenbeiträgen bezüglich reduzierter Zeitpuffer zum Trotz,
EIS nicht nur gehalten, sondern sogar VORgezogen werden könnte, wenn ab jetzt alles glatt läuft?
@tip:
Weil es zwei verschiedene Dinge sind, es wird nicht die MSN1 in Hamburg gebaut sondern ein Demonstrator (Mock Up) der MSN1, dort werden nur die Dinge erprobt, die nachher in der MSN1 münden.
@ Nachdenklich
Danke, aber das war mir schon klar. Ich hatte die Vorstellung die Verfahrensentwicklung/-tests werden möglichst nah (nicht nur räumlich) an der späteren endgüligen Version gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass die "Schnittstelle" Hamburg-Toulouse schwieriger ist, wie innerhalb von Toulouse von Halle A nach Halle B (...da war doch was).
...wahrscheinlich spreche ich hier ein völlig belangloses Detail an.
Dieser Beitrag wurde am 02.05.2010 17:27 Uhr bearbeitet.
Wäre der Gedanke vermessen, dass ... EIS nicht nur gehalten, sondern sogar VORgezogen werden könnte, wenn ab jetzt alles glatt läuft? Die Frage, ob der Gedanke vermessen wäre, dass EIS nicht nur eingehalten, sondern sogar vorgezogen werden könnte, wäre derzeit wohl eher schwer vorhersehbar zu beantworten. Selbst wenn derzeit Gründe zum Optimismus zu sehen sind, bis zur Erstauslieferung bleibt noch viel zu tun, auch wenn Airbus nun gut auf "Nummer Sicher" hin arbeitet. mfg
Ein Mockup ist selten größer als eine Sektion, wird daher nie zum ganzen Flugzeug montiert. Es gibt bsp ein Mockup vom Cockpit, eines von der Kabine, eines vom Flügel und so weiter. diese kann man aber nie zusammenfügen, weil sie die Verbindungspunkte nicht haben
Somit werden sie dort gebaut, wo auch die Enwicklungsstelle ist, damit die Entwicklung daran arbeiten kann. Dieses besagte Mockup ist ja ein Mockup von einem Teil, was später auch in Hamburg gefertigt wird. Damit wird wahrscheinlich geprobt wie die Arbeitsabläufe und Fertigungstechniken funktionieren, nicht aber wie die Sektionen nachher montiert werden.
Dieser Beitrag wurde am 02.05.2010 19:24 Uhr bearbeitet.
@Nachdenklich
danke, jetzt ist der "Fall" geklärt!
- mit Montage meinte ich die Fertigung der Sektion, nicht deren Montage zum Flugzeug (da habe ich die Begriffe falsch verwendet)
- ich war bisher der Meinung auch die Sektionen werden in Toulouse "gefertigt"
...im Nachinein hätte ich nur fragen müssen, ob die Sektionen in HH gefertigt werden.
Man muss dazu wissen, dass dieser Flieger gemäß der Airbus-Vision 2020 zu ca. 85% von Zulieferern kommt.
Von der kompletten Struktur macht Airbus praktisch nichts mehr selbst.
Praktisch alle Schalen und Sektionen werden Extern gefertigt.
Einer dieser Zulieferer ist z.B. die Premium Aerotec die in Augsburg und Nordenham große Anteile an den Rumpfschalen hat, aber auch schon komplette Sektionen liefert.
Diese werden später auf dem Seeweg in HAM angeliefert. und dort weiter integriert.
Dieser Beitrag wurde am 03.05.2010 11:39 Uhr bearbeitet.