Läuft heutzutage noch irgendetwas nach Plan. Erst große Ankündigungen und dann ständig die Verlegungen der Auslieferungen. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Airlines massiv genervt sind. Ist es nicht sinnvoller, die Projekte langfristiger anzulegen und mehr Zeitpuffer einzuplanen dadurch, dass die Technik immer komplexer und schwieriger zu beherrschen ist. Wenn man dann eher fertig wird gibt es endlich einmal positive Presse, so hört man nur negative Schlagzeilen, von Boeing genauso wie von Airbus. Es wird Zeit, dass ein dritter Hersteller den Markt im Langstreckenbereich endlich etwas durchmischt und durch Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Auslieferungen besticht.
Noch viel besser ist ja der hier von Jim Albaugh zur sechsten Verschiebung der ersten Ablieferung der B787: "Einen Monat früher oder später wird in ein paar Jahren keine Rolle mehr spielen"
aber es zeigt auch, dass ein Managementwechsel in dieser Ebene wohl keinen allzu großen Einfluß auf die Leistungen der unteren Ebenen hat oder/bzw. man ist über die anderen Bereiche gut informiert.
Was kann ein neuer Boss reissen, wenn das Kind schon vor ein paar Monaten im Brunnen landete? Sicher kann ein anderer Stil nach einiger Zeit Verbesserungen hervorbringen.
RR hatte die A-Version abgeschlossen und wollte die B-Version vom 1000 noch vor der ersten Lieferung fertig haben ind jetzt das "uncontained" Versagen einer A-Version?
Vielleicht wird Fancher auch noch ausgetauscht....
Der ^ Link ist ja wiedermal volle Breitseite. :-) Aero.de wird darüber in den Nachrichten bestimmt auch berichten. Scheinbar geht es bei Boeing manchmal zu wie im "Hühnerstall". Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Verspätung sei währenddessen weiterhin hoch. Vielleicht wäre eine gleichzeitige Doppelverkündigung, erneute Verschiebung der 787 Erstauslieferung und der 747-8, vernünftiger gewesen.