Beitrag vom 07.08.2012 - 07:45 Uhr
Die Unzuänglichkeiten der Planer einmal außen vor. Aber warum sollten sie sich auf einen Termin festnageln lassen? Nur damit die Airlines dann wieder Entschädigungen fordern können?
Beitrag vom 07.08.2012 - 08:10 Uhr
Naja, so ein wenig muss man auch Airline-seitig planen... ;-)
Beitrag vom 07.08.2012 - 10:22 Uhr
mancher macht sich die sicht auf die wirtschaftswelt schon sehr einfach. einen ganzen dienstleistungsbetrieb ohne terminfixpunkte in der schwebe oder in bereitschaft zu halten, wie soll das denn gehen?
diese berlinplaner haben mal wieder ein musterbeispiel f`uer eine liederliche oeffentliche baumassnahme geliefert. die groteske dabei ist, die baukosten (aus der steuerkasse) werden massgeblich ueberschritten und die schaeden durch vertragsbruch muessen auch noch aus der oeffentlichen kasse, heisst auf kosten der steuerzahler, erlegt werden. und herr wowi feiert munter weiter....
saludos a todos
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Beitrag vom 07.08.2012 - 15:16 Uhr
Das Festlegen auf einen Termin macht für den Steuerzahler nur dann Sinn, wenn dadurch der tatsächliche Termin gehalten würde. Ich glaube allerdings dass unsere öffentlichen Planer sich einen Dreck darum scheren ob ein verbindlicher oder unverbindlicher Termin gerissen wird.
Ergo ist der einzige Unterschied dass im Falle eines festgelegten Termins der Steuerzahler noch einmal in die Tasche greifen muss. Das will ich mir sparen.
Das die Herren Aufsichtsrat sich weiterhin die Taschen vollstopfen kann man nicht vermeiden. Dafür müsste ein Gesetz her dass die Aufsichtsräte persönlich haften lässt (was auch Sinn machen würde), aber da damit die schönen Nebenverdienstmöglichkeiten unserer Abgeordneten unbrauchbar würden, wird das nicht kommen.
Beitrag vom 07.08.2012 - 16:59 Uhr
@Spheniscidae,
nur am Rande: Von Schönefeld nach BER umziehen, kann man auch nicht mit einerm Vorlauf von einer Woche an einem Tag realisieren...
Bis Du schon mal umgezogen....oder hast dabei geholfen...Privat oder in der Firma?
Beitrag vom 07.08.2012 - 20:01 Uhr
@Spheniscidae,
nur am Rande: Von Schönefeld nach BER umziehen, kann man auch nicht mit einerm Vorlauf von einer Woche an einem Tag realisieren...
Bis Du schon mal umgezogen....oder hast dabei geholfen...Privat oder in der Firma?
sowohl als auch und ziemlich oft. Hast Du meinen Text auch gelesen? Falls Du das getan hättest, hättest Du auch gelesen, dass ich nicht schreibe dass man die Firmen im Dunkeln tappen lassen soll, sondern einfach keinen Termin verbindlich zusagen sollte, um Schadensersatzklagen vorzubeugen. Also einfach einen Zieltermin nennen, diesen aber unverbindlich im Raum stehen lassen.
Beitrag vom 07.08.2012 - 22:02 Uhr
@Spheniscidae,
schon mal einen unverbindlichen Einzugstermin/Einstellungstermin gehabt? Doch wohl kaum!
Hättest Du so etwas angenommen - doch wohl kaum (natürlich gibt es Aunahmen)!
Man läßt die Firmen und Behörden im Dunkel, wenn man keinen verbindlichen Umzugstermin nennt!
Weshalb können die Berliner das nicht? Der Schwarz kennt das doch aus München!
Dieser Beitrag wurde am 07.08.2012 22:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.08.2012 - 22:20 Uhr
Den Einzugstermin lege ich selbst fest nachdem ich meinen Miet-/Kaufvertrag unterschrieben habe. Welchen Vorteil hat denn die Behörde wenn sie sich festlegt?
Beitrag vom 07.08.2012 - 22:45 Uhr
... öhm, ... - dass jemand zur Eröffnung kommt? ;-)
Beitrag vom 08.08.2012 - 07:12 Uhr
Den Einzugstermin lege ich selbst fest nachdem ich meinen Miet-/Kaufvertrag unterschrieben habe.
un in dem Mietvertrag steht verbindlich wann das Objekt für dich zur Verfügung steht. Was du daraus macht ist deine Sache. Wenn du bereit bist 2 x Miete zu zahlen (das Objekt was du gerade nutzt und dann noch das leerstehende), dann ist das deine Sache. Ein Unternehmen (und vor allem eine AG) kann sich dieses eben nicht leisten.
Mal abgesehen von den anderen weiteren Problematiken bei einem Flughafenumzug für eine Airline.
wie das Projekt der Philharmonie in Hamburg!
Ja, was da abläuft ist im ganzen schon peinlich und unfassbar. Aber eine Infrastrukturprojekt wie ein Flughafen der "im laufenden" Betrieb umziehen muss, kann man jedoch nicht so einfach vergleichen wie eine "Musikhalle" für Konzerte die komplett neu für die Stadt ist (wobei ja auch hier wird Plaungssicherheit benötigt, jedoch sind die Auswirkungen nicht vergleichbar).
Aber es zeigt sehr oft das es Probleme bei Projekten von öffentlichen Auftraggebern gibt und ich sage immer zu meinen Vorgesetzten "Bloss keine Aufträge von öffentlichen Auftraggebern, das ist noch schlimmer als wie die Pharmaindustrie"
...NCC1701