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Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / zu: Airbus-Sanierung: Betriebsratsch...


Beitrag 1 - 1 von 1
19.02.2007 10:07
Oft sind die Beziehungen der Marktwirtschaft kompliziert und Entscheidungen sind niemals ganz schwarz- weis, niemals ganz richtig oder falsch. Hier, bei Airbus, liegen die Positionen klar und deutlich. Der Weg in die Zukunft liegt in einer weiteren und konsequenten Industrialisierung das heisst A), weiter potentielle Partner zu finden, B), solche, die finanzielles Risiko tragen können und C), bereits technologische Fähigkeiten und auf Jahre hin als zuverlässiger Partner vorhergesagt werden können. Klar und deutlich aber auch die Interessen der Gründer und Eigner von Airbus, letztlich die 4 europäische Staaten D, F, E, UK. Alle Anforderungen sprechen vorrangig für starke Partner in Europa. Doch da ist auch der Dollarkurs. Ein niedriger Doller macht den EURO teurer und damit verlieren Euro Produkte an Konkurrenzfähigkeit. Dies würde für Produktion im direkten Dollar Raum sprechen, weniger im Bereich andere Währungen da dort weitere Währungsschwankungen zu Unsicherheiten und Abhängigkeiten führen. Generell ist das regieren auf ein Doller - EURO Ungleichgewicht ein zweischneidiges und schwer vorhersagbares Geschäft. Kaufentscheidungen für Flgz. sind generell stärker an den Betriebskosten orientiert, so das der eigentliche Kaufpreis nur nachgeordnet bewerted wird. All das spricht dafür, weiterhin auf Flugzeugbau in Europa zu setzen. Das beweisen auch die aktuellen Auftragsbücherbei Airbus. Das einzige was Airbus derzeit wirklich bedroht ist eine polarisierende Debatte in der Presse oder Überreaktionen bei Managern und Eigentümern (inkl. Mitarbeiter), oder eben beides zusammen. - Nun haben wir eine emotionale Debatte und Aufgebrachte Parteien doch für einen Zusammenbruch wird es nicht reichen. - - - NA
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