Community / / Tom Enders nennt A400M "finanzielles...

Beitrag 1 - 11 von 11
Beitrag vom 03.03.2017 - 15:05 Uhr
UserOperation2017
User (6 Beiträge)
Was sprach eigentlich dagegen die Maschine -genau wie die Mitbewerber- mit Strahltriebwerken auszustatten??
Beitrag vom 03.03.2017 - 16:38 Uhr
UserAviaticus
User (286 Beiträge)
Was sprach eigentlich dagegen die Maschine -genau wie die Mitbewerber- mit Strahltriebwerken auszustatten??

.. vielleicht der verbrannte Rasen hinter den Triebwerken beim Start und die Aufklärung dessen. Hat man auch schon 1945 beim Start der Me262 durch die Allierten genauestens kartographiert.

Dieser Beitrag wurde am 03.03.2017 16:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.03.2017 - 11:45 Uhr
UserVJ 101
User (308 Beiträge)
Der Vorteil eines Propellerantriebs gegenüber Strahlantrieb ist einmal die Möglichkeit auf unbefestigten Pisten starten zu können (in ein Strahltriebwerk darf kein Stein, u.ä. Fremdkörper eingesaugt werden), der größere Startschub, der Kurzstart- (und Lande-)eigenschaften ermöglicht, der günstigere Verbrauch, die Anfluggeschwindigkeit kann höher gewählt werden (steep approach).
Mit einem Propellerflugzeug kann schließlich auch langsamer geflogen werden, so daß das Absetzen von Lasten oder Fallschirmspringern möglich ist - dies war eine der taktischen Anforderungen aus dem Lastenheft der Auftraggeber.
Beitrag vom 05.03.2017 - 16:24 Uhr
UserDaemotron
User (32 Beiträge)
Was sprach eigentlich dagegen die Maschine -genau wie die Mitbewerber- mit Strahltriebwerken auszustatten??
Welcher Mitbewerber ist denn mit Strahltriebwerken ausgerüstet? Die C17 (falls sie die meinen) ist kein Mitbewerber, da 1. nicht mehr in Produktion und 2. ein strategischer Transporter ohne spezielle taktische Fähigkeiten (dafür hat die USAF schließlich die C-130, die wiederum mit Turboprops fliegt).

Mit einem Propellerflugzeug kann schließlich auch langsamer geflogen werden, so daß das Absetzen von Lasten oder Fallschirmspringern möglich ist - dies war eine der taktischen Anforderungen aus dem Lastenheft der Auftraggeber.
Da stand sogar Betankung von Hubschraubern drin, was extremen Langsamflug, möglichst geringe Wake Turbulence und möglichst wenig Jet Blast nach hinten erfordert (sonst wird's für den Mixer so richtig ungemütlich...)
Beitrag vom 05.03.2017 - 23:06 Uhr
UserLumi
User (698 Beiträge)
Warum haben die Regierungen sich damals nicht für das Russische Transportflugzeug AN-70 entschieden ? Das Flugzeug ist noch heute die bessere Alternative für alle Seiten. Ja, das hat man davon wenn man Politiker machen lässt.
Beitrag vom 06.03.2017 - 08:17 Uhr
UserPro Boeing
User (219 Beiträge)
Warum haben die Regierungen sich damals nicht für das Russische Transportflugzeug AN-70 entschieden ? Das Flugzeug ist noch heute die bessere Alternative für alle Seiten. Ja, das hat man davon wenn man Politiker machen lässt.

Sie wissen aber schon ohne Politiker würde es Airbus gar nicht geben oder wär hatte diese Firma geschaffen?

Beitrag vom 06.03.2017 - 08:40 Uhr
UserAviaticus
User (286 Beiträge)
Warum haben die Regierungen sich damals nicht für das Russische Transportflugzeug AN-70 entschieden ? Das Flugzeug ist noch heute die bessere Alternative für alle Seiten. Ja, das hat man davon wenn man Politiker machen lässt.

Die NATO-Doktrin verbot es, vom ehemaligen Gegner des Kalten Krieges sich wehrtechnisch zu bedienen.
Beitrag vom 06.03.2017 - 08:41 Uhr
UserAviaticus
User (286 Beiträge)
Warum haben die Regierungen sich damals nicht für das Russische Transportflugzeug AN-70 entschieden ? Das Flugzeug ist noch heute die bessere Alternative für alle Seiten. Ja, das hat man davon wenn man Politiker machen lässt.

Sie wissen aber schon ohne Politiker würde es Airbus gar nicht geben oder wär ????? hatte diese Firma geschaffen?

>siehe Fragezeichen >

Dieser Beitrag wurde am 06.03.2017 08:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.03.2017 - 09:05 Uhr
UserVJ 101
User (308 Beiträge)
Es bestand die Frage, ob mit dem Geld des Steuerzahlers heimische oder fremde Industrie unterstützt werden sollte, auch im Hinblick auf den Rückfluß der Steuerzahlungen, wenn die Beschaffung (überwiegend) inländisch erfolgt.
Auch wurde in Ansatz gebracht, daß Unabhängigkeit in der Ersatzteilbeschaffung gewährleistet sein sollte.
Für Fallschirmspringer ist der Absprung direkt vor den Propellern bei der Antonov AN-70 sicherlich eine Zusatzüberwindung, im Gegensatz zum A400M, wo der Absprung hinter den Propellern erfolgt.
Beitrag vom 06.03.2017 - 21:38 Uhr
UserRobR
User (505 Beiträge)
ich höre und lese immer nur über Mängel beim Airbus A400. Dabei sind es doch die Triebwerkshersteller die hierfür verantwortlich zeichnen.
Sind die außen vor? Oder hängt da auch ein Damoklesschwert über die Werkshallen?
Beitrag vom 07.03.2017 - 00:14 Uhr
UserLumi
User (698 Beiträge)
Ja, es ist bitter zu sehen wie viele Milliarden sinnlos verplempert werden: Das Geld ist trotzdem weg und darüber hinaus trotzdem ist die westeuropäische Aviation-Industrie angeschlagen. Bei einer offenen Kooperation mit Rußland hätte sich vielleicht vieles politisch für Europa besser und ganz anders entwickelt. Nun sitzt uns dieser Trump im Nacken und Freunde im Osten hat man sich auch nicht gemacht. Last not least kann man sowieso keinen neuen Konflikt beginnen da die A400 nicht ordentlich fliegen - auch so geht Friedenspolitik.