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Fraport erwartet keine Auswirkungen auf Luftverkehrsstandort

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Lufthansa Boeing 737, © Deutsche Lufthansa AG
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FRANKFURT - Anders als die Mehrheit der Branche hält der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrssteuer für akzeptabel. «Wegen 10 oder auch 13 Euro werden letztlich nur wenige Passagiere ins Ausland ausweichen», sagte Konzernchef Stefan Schulte der «Süddeutschen Zeitung» (Freitag). Allerdings schränkte der Manager ein, er halte die bisher angepeilte Höhe der Abgabe pro Ticket für zu hoch.

Mit seiner Einschätzung der geplanten Steuer stellt sich Schulte gegen die Mehrheit der Luftfahrtlobby. Aus der Branche hatte es viele Stimmen gegeben, die die neue Steuer massiv kritisierten, weil sie die Wettbewerbsfähigkeit und Jobs gefährde. Die Bundesregierung will von Januar an einen Aufschlag von 13 Euro je Fluggast für Kurz- und von 26 Euro für Langstreckenflüge erheben und so jährlich eine Milliarde Euro zusätzlich einnehmen. Umsteiger müssen aber nicht doppelt zahlen.

Für Fraport-Manager Schulte ist die Kritik der Branche überzogen: «Die von der Industrie befürchteten Folgen für Arbeitsplätze und Nachfrage werden so nicht eintreten, insbesondere wenn die Steuer geringer ausfällt und Transferpassagiere und Fracht ausgenommen bleiben.»

Gleichzeitig warb er für eine geringere Höhe der Abgabe. Er regte an, auf Kurzstrecken 8 bis 10 Euro zu verlangen und auf Langstrecken 16 bis 20 Euro. Da die Zahl der Passagiere angesichts der sich erholenden Wirtschaft stark steige, sei das Einnahmeziel nicht gefährdet.

© dpa, aero.de | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 23.07.2010 10:38




Leser-Kommentare (5)

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24.07.2010 23:56
@Blablupp sehe ich genauso.

Der Grund warum ein Bergmann auch heute noch unter Tage fährt besteht einzig und allein an der Tatsache, dass man sich von anderen Ländern nicht abhängig machen wollte (Kohle dto.). Sobald die CO2 Abgaben für Kraftwerke steigen wird die regenerative Energiegewinnung wieder stärker in den Vordergrund rücken. Schlaue Köpfe sprechen sogar von einem Trendwechsel ab 2013. Das halte ich für sehr optimistisch, zum Wohl der deutschen Industrie sehr wünschenswert.

Aber zurück zum Thema: Die Abgabe halte ich für sinnvoll, da Flugbenzin nicht besteuert und somit ein kleiner Teil Gerechtigkeit im innerdeutschen Transportwesen hergestellt wird. Im Umkehrschluss behaupte ich sogar, dass durch die fehlenden Steuern der Flugverkehr indirekt vom Staat gefördert (subventioniert) wird. Ein kleiner Beitrag muss gezahlt werden!

Das unser Land in den kommenden Jahren enorme Anstrengung beim Sparen unternehmen muss sollte jedem bewusst sein. Besser so als in drei Jahren wie Island oder Griechenland zu enden.

In vielen Bereichen kann und sollte nicht gespart werden! Ob Kitas, Schulen, berufliche Ausbildungsstätten, Hochschulen usw. - bei Kürzungen können nachfolgende Generationen nicht dem internationalen Standards mithalten! Für einen „noch“ Exportweltmeister ein herber Rückschlag. Ein Jahr ohne Investitionen bedeuten ca. 5 Jhare Rückstand!

Einen kleiner Beitrag mit einer großen Wirkung.

Dieser Beitrag wurde am 24.07.2010 23:58 Uhr bearbeitet.
24.07.2010 20:28
jaja die Kohleförderung, sagt man das lauter, dann schreien die Gewerkschaften + SPD auf, dass sei unsozial (dieses Wort wird ja für alles gebraucht, was einem nicht passt) , obwohl man selbst Geld einsparen könnte, wenn man die Bergwerke sofort schließen würde und die Arbeitskräfte alle weiter bezahlen würde. (Ein Bergmann kostet dem Staat mehr Geld, als dieser verdient). Es gibt halt immer Sachen die sinnvoller wären um Geld zu sparen/ mehr einzunehmen.
Aber ich halte eine Abgabe für innereuropäische Flüge für gerechtfertigt, um andere Transportmittel, die effizienter sind zu bevorzugen.
23.07.2010 21:06
Oh mann....


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