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Unfall mit MD-11F

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Lufthansa Cargo stellt weitere Mitarbeiter für Ermittlungen ab

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Verunfallte Lufthansa Cargo MD-11F D-ALCQ im April 2010 im Anflug auf Frankfurt, © Christoph Flink
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FRANKFURT - Einen Tag nach dem Unfall einer MD-11F der Lufthansa in der saudischen Hauptstadt Riad war die Unglücksursache weiter unklar. An der Aufklärung seien neben saudischen auch deutsche Behörden, der Flugzeughersteller Boeing und Experten von Lufthansa Cargo beteiligt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die beiden Piloten an Bord, die sich über eine Notrutsche in Sicherheit bringen konnten, wurden in einer Klinik behandelt.

"Beide Piloten befinden sich derzeit noch im Krankenhaus in Riad, ihr Gesundheitszustand ist aber glücklicherweise stabil", sagte Lufthansa Cargo-Sprecher Michael Göntgens am Mittwoch gegenüber aero.de. "Die Ursache des Unfalls wird derzeit untersucht. Lufthansa Cargo unterstützt diese Untersuchungen umfassend und hat bereits gestern Experten nach Riad geschickt. Heute fliegen weitere Mitarbeiter des Unternehmens nach Saudi Arabien."

Das Frachtflugzeug mit der Kennung D-ALCQ war am Dienstag bei der Landung verunglückt. Die Maschine ging in Flammen auf und brach in zwei Teile. Arabische Medien hatten berichtet, schon vor dem Aufprall sei Qualm aus der Maschine herausgetreten. Ein Sprecher der saudischen Zivilluftfahrtbehörde berichtete, der Kapitän habe Hilfe am Boden angefordert.

In Medienberichten wird inzwischen ein Brand im Frachtraum als Auslöser des Unfalls gehandelt. Lufthansa wollte diese Vermutung nicht bestätigen und verwies auf die laufende Untersuchung.

Das verunfallte Flugzeug wurde im Jahr 1993 an Alitalia ausgeliefert und 2004 von Lufthansa Cargo übernommen. Es hatte bis zum Unfall 10.073 Starts und rund 73.200 Flugstunden absolviert. "Die jüngste umfassende Überprüfung (C-Check) wurde am 22. Juni 2009 durchgeführt, ein A-Check fand unmittelbar vor dem Flug nach Riad statt", erklärte Lufthansa. Die erfahrene Cockpitcrew bestand aus einem 39-jährigen Flugkapitän und einem 29–jährigen Copiloten.


© aero.de, dpa | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 28.07.2010 11:57




Leser-Kommentare (2)

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31.07.2010 11:49
genau. die haben dann eine handvoll stunden auf einem militärflieger, dafür umso mehr als fluglehrer auf c152. evtl noch mehrere jahre als fe auf 727 bis sie dann mit anfang 50 zum ersten mal in ihrem leben einen verkehrs-jet fliegen.
sorry, aber dann lob ich mir doch unser europäisches ausbildungskonzept, bei dem ein 40-jähriger skipper in der regel mehrere tausend stunden auf medium bzw heavy verkehrsflugzeugen geloggt hat.
31.07.2010 11:42
"Die erfahrene Cockpitcrew".....Guter Scherz. Wenn das Piloten aus den USA lesen...


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