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Olympic Air und Aegean Airlines

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Brüssel hat Bedenken bei griechischer Airline-Fusion

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Aegean Airbus A320, © Airbus S.A.S.
BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat Bedenken wegen des geplanten Zusammenschlusses der beiden griechischen Fluggesellschaften Olympic Air und Aegean Airlines.

Die Brüsseler Wettbewerbshüter werden den Fall vertieft prüfen. Es gebe Hinweise darauf, dass das Vorhaben «ernste wettbewerbsrechtliche Bedenken aufwerfen könnte», teilte die Kommission am Freitag in Brüssel mit.

Die neue Airline werde auf allen Strecken im Inland und auf mehreren internationalen Strecken ein Monopol oder eine führende Position innehaben. Bis Anfang Dezember will die EU-Kommission eine Entscheidung treffen.

Die Flotte der neuen Gesellschaft wird 64 Flugzeuge umfassen und unter dem Namen Olympic Air agieren. Das Unternehmen werde etwa 5850 Mitarbeiter haben. Die Fusion muss noch von der Europäischen Kommission gebilligt werden.

Die Ende der 1950er Jahren von dem legendären Reeder Aristoteles Onassis gegründete Fluglinie Olympic ist seit 1975 in griechischem Staatsbesitz. Die Linie war im Oktober 2009 privatisiert worden, nachdem sie zuvor ums Überleben gekämpft hatte.

© dpa, aero.de | 31.07.2010 07:51




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