BERLIN - Nach der erneuten Verschiebung der BER-Eröffnung sahen sich Messe Berlin und BDLI gezwungen, die planmäßige Durchführung der ILA vom 11. bis 16. September nochmals ausdrücklich zu bestätigen. Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) geht "fest davon aus, dass die Zusagen der Länder Berlin und Brandenburg und des Flughafens, die Durchführung der ILA zu unterstützen, unverändert Bestand haben."
Der Verband rechne "mit einem reibungslosen Ablauf der notwendigen Genehmigungsverfahren". Stefan Grave, ILA-Direktor der Messe Berlin GmbH: "Um den Messebetrieb der ILA zu gewährleisten, werden wir als Veranstalter bei den zuständigen Behörden temporäre Flugbetriebsflächen beantragen - wie bei den ILAs 2008 und 2010 geschehen - sowie zusätzlich ein Flugbeschränkungsgebiet."
Zu den für die ILA 2012 benötigten temporären Flugbetriebsflächen zählen unter anderem die bereits bestehende neue südliche Start- und Landebahn des BER, die angrenzenden Taxiways zum ILA-Gelände und zwei Verbindungen zwischen der nördlichen und südlichen Start- und Landebahn des BER sowie deren Anbindung an die aktive Start- und Landebahn des Flughafens.
Die zuständige Genehmigungsbehörde ist das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL). Um die Vorführgebiete außerhalb der Kontrollzone des Flughafens zu sichern, werden die ILA-Veranstalter außerdem ein Gebiet mit Flugbeschränkung (temporary restricted airspace) beantragen. Zuständige Behörden hierfür sind das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie die Deutsche Flugsicherung (DFS).
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