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Fraport schraubt Erwartungen herunter

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Flughafen Frankfurt, © Fraport AG

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FRANKFURT - Beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport macht sich nach einem überraschend starken Sommerquartal die Eintrübung der Wirtschaft stärker bemerkbar.

An Deutschlands größtem Flughafen rechnet das Unternehmen in diesem Jahr nun je nach Verlauf der restlichen Monate nur noch mit einem Passagierplus von 2 bis 3 Prozent, bisher waren es "unter 4 Prozent". Der Umsatz dürfte wegen Investitionen im Ausland nicht wie geplant über 2,5 Milliarden Euro steigen, wie die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Dennoch soll der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wie vorgesehen um mindestens 5 Prozent wachsen. Das Konzernergebnis will die Fraport-Führung um Vorstandschef Stefan Schulte weiterhin auf dem Niveau des Vorjahres halten.

Von Juli bis September verdiente Fraport trotz der Flugausfälle durch den Streik der Lufthansa-Flugbegleiter unter dem Strich rund 152 Millionen Euro, 36 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und weitaus mehr als von Analysten erwartet. Das EBITDA legte um zehn Prozent auf 317 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 701 Millionen Euro.
© dpa-AFX | 06.11.2012 08:19


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