Industrie
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EADS sucht weiter Rüstungspartner

Aktuelles aus dem Ressort Flugzeugbau

MÜNCHEN - Der Airbus-Konzern EADS hält nach dem Scheitern der geplanten Fusion mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems Ausschau nach anderen Partnern.

EADS-Finanzchef Harald Wilhelm sagte der Tageszeitung «Die Welt» (Freitagausgabe): «Wir werden sicher darüber sprechen, ob Zukäufe und Fusionen in einzelnen Märkten möglich sind. Die USA stehen als größter Markt dabei nach wie vor in unserem Fokus.» Die Fusion mit BAE Systems war im Oktober am Widerstand auch aus Berlin gescheitert.

EADS will seine kriselnde Verteidigungssparte, die unter den Haushaltskürzungen in Europa leidet, internationaler aufstellen und ausbauen, um weniger von den Schwankungen im zivilen Luftfahrtgeschäft abhängig zu sein. Bei der Rüstungssparte bestehe zwar «kein unmittelbarer Handlungsbedarf», laufende Programme stünden nicht unmittelbar auf dem Prüfstand, sagte Wilhelm. Aber mit organischem Wachstum allein sei das Ziel kaum zu erreichen. Angesichts der Widerstände gegen die BAE-Fusion »müssen wir schauen, was realistisch ist», sagte der EADS-Vorstand.
© dpa | 09.11.2012 08:26


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