Airlines
Älter als 7 Tage

Radikaler Sparkurs soll SAS retten

Foto
SAS Boeing 737-600, © Gerhard Vysocan

Verwandte Themen

STOCKHOLM - Die schwer angeschlagene Fluggesellschaft SAS will das drohende Aus mit drastischen Einsparungen beim Personal, dem Verkauf von Teilbereichen und neuen Bankkrediten abwenden.

Wie das teilstaatliche Unternehmen am Montag in Stockholm ankündigte, sollen die Einschnitte und Verkäufe jeweils drei Milliarden schwedische Kronen (350 Mio Euro) pro Jahr als Kostenerleichterung in die Kasse bringen.

Neben der Streichung von 800 Stellen will SAS den gut 15.000 Beschäftigten Einkommenssenkungen von 15 bis 17 Prozent sowie geringere Pensionsansprüche abverlangen. Konzernchef Rickard Gustafson sagte: "Die Existenz unseres Unternehmens hängt davon ab, dass wir in absehbarer Zeit entsprechende Tarifverträge vereinbaren." Den akuten Kapitalbedarf sollen Bankkredite über 3,5 Milliarden Kronen decken.

Zudem will SAS im großen Umfang Geschäftsbereiche mit Bodenpersonal abstoßen. Verkauft werden soll auch die profitable norwegische SAS-Tochtergesellschaft Widerøe. SAS wird von den Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden gemeinsam betrieben und fliegt seit mehreren Jahren mit Verlusten.

Das dritte Quartal brachte allerdings einen Nettogewinn von 434 Millionen Kronen. Der Umsatz stieg von 10,6 auf 11,1 Milliarden Kronen.
© dpa-AFX | 12.11.2012 10:00


Leser-Kommentare (0) Zur Startseite

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Stellenmarkt

Schlagzeilen

Meistgelesene Artikel

Community

FLUGREVUE 07/2014

Video-Blog

Die Auslieferung eines Passagierflugzeugs

Take Off hat die Auslieferung eines neuen Passagierflugzeugs begleitet.

Shop