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Flug EK-413

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Defektes Triebwerk zwingt Emirates A380 zu Rücklandung

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SYDNEY - Wegen eines Schadens an Triebwerk 3 ist ein Airbus A380 von Emirates (Reg.: A6-EDA) am Sonntag zum Ausgangsflughafen Sydney umgedreht. Kurz nach dem Start musste die Crew das GP7200-Triebwerk abschalten.

Die Maschine war noch im Steigflug, als Passagiere ein grelles Licht am Triebwerk sahen und einen Knall hörten, wie sie Reportern später berichteten. Die Fluggesellschaft sprach von einem Motorenschaden. "Wir können bestätigen, dass es kein Feuer im Triebwerk gab, keine Flammen und keinen Rauch", sagte ein Sprecher.

Flug EK-413 nach Dubai ließ Treibstoff ab und landete nach etwa 90 Minuten wieder sicher in Sydney.

© dpa, aero.de, The Aviation Herald | 12.11.2012 10:24




Leser-Kommentare (14)

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12.11.2012 16:06
@Charlie-Alpha,

schon mal bei Aviation Herold nachgesehen?
"Emirates B773 near Mumbai on Nov 7th 2012, engine shut down in flight"
Da fehlte der Schub von einer Seite...(vor ein paar Monaten ging es mit LH dreimotorig über den Atlantik (ab... sicher nicht ab Hamburg, aber auch nicht die letzten Meter).
Statistisch gesehen tritt ein Motorschaden bei einer viermotorigen Maschine natürlich öfter auf als bei einer zweimotorigen!




Dieser Beitrag wurde am 12.11.2012 19:12 Uhr bearbeitet.
12.11.2012 15:52
Ich staune, dass sich sogar Fernsehsender wie N-TV heute der Sache annehmen. Hier bei Aero.de ist die Meldung natürlich berechtigt, aber dass sogar Nachrichtensender pünktlich alle 30 Minuten darüber sprichen, ist schon etwas über das Ziel hinaus geschossen. Ist man seit dem Qantas-Vorfall so sensibilisiert, auch für "alltägliche A380 Pannen" die mindestens genauso häufig auch alle anderen Flugzeugtypen erwischen? Nur zum Vergleich - Delta Air Lines hat laut Aviation Herald allein schon (mindestens) zwei entsprechende Vorfälle ihrer MD-80 Flotte in dieser Woche zu verzeichnen gehabt.

Natürlich handelt es sich konkret an Bord erst einmal um eine kritische Situation, mit der man als Crew umgehen muss, aber ein sog. single engine failure (also das notwendig gewordene Abstellen eines möglicherweise defekten Triebwerks) gehört eher zu den einfacheren Szenarien, die auch regelmäßig im Simulator trainiert werden. Rein statistisch gesehen sagt man sogar, es erwischt jeden Piloten ungefähr einmal in seiner Laufbahn und selbst war ich als Crew member auch schon betroffen.

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2012 15:53 Uhr bearbeitet.
12.11.2012 14:53
Wenn man auf einer ATC Frequenz ist, gibt man dort idR seinen "Mayday" call ab, bei "Pan Pan" genauso.

Bei PanPan bekommt man vom Lotsen Vorrang - soweit es seine Kapazitäten erlauben.
Bei Mayday baut der Lotse alles so um, dass es für den in Not befindlichen so gut passt wie möglich.

Soweit ich weiß bezieht sich ein "Mayday" call nur auf eine eigene Luftnotlage. Wenn man die Notlage eines anderen meldet, wird "PanPan" verwendet.

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2012 14:53 Uhr bearbeitet.


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