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China baut zweiten Großflughafen für Peking

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China Southern Boeing 737-800, © The Boeing Company
FRANKFURT - China plant einen zweiten Hauptstadtflughafen südlich von Peking. Der Staat wolle ihn bis 2018 fertigstellen, bestätigte ein Sprecher des Chinesischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt.

Der Bau beginne 2014. Das Großprojekt koste etwa 70 Milliarden Yuan, umgerechnet rund 8,4 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der umstrittene Berliner Flughafen kostet nach aktuellen Berechnungen rund 4,3 Milliarden Euro. Der neue Flughafen in Peking soll den alten Airport nördlich der Stadt entlasten.

Sechs Landebahnen sind geplant. Anfangs erwarten die Betreiber rund 45 Millionen Passagiere. Bis 2025 soll die Zahl nach Angaben des Fremdenverkehrsamtes auf 70 Millionen steigen.

Bereits 2016 werde eine neue Bahnverbindung zwischen Pekings Südbahnhof und dem Flughafen in Betrieb genommen. Für die 37 Kilometer lange Strecke brauche der Zug etwa eine halbe Stunde.
© dpa | 16.01.2013 11:52

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Beitrag vom 17.01.2013 - 07:23 Uhr
Wundern würde es mich nicht. 50000 Bauarbeiter aus den Provinzen hergekarrt, Spaten in die Hand und los. Arbeitsschutz unbekannt, 50 Tote in der Bauzeit? Keiner wird es erfahren, Berichterstattung unerwünscht. Ein Stadtteil muß umgesiedelt werden? Kein Problem, wer nicht aufmuckt bekommt umgerechnet 500$ und kann in der Retortensiedlungslotterie mitspielen, ohne Aussicht auf Job oder Agrarland.
Wer aufmuckt bekommt eine Menge Knüppel auf den Schädel und steht ohne Retortenwohnung da.

Ja, schnell bauen können sie in Nah und Fernost...

Tja, andere Länder andere Sitten.
So ein Posting und die darauffolgende Antwort zeigt wieder was einige hier für ein verzehrtes Weltbild haben.
All das was du aufzählst gibt es doch auch in Europa und sogar in unserer wunderbaren Republik. Wer tut nochmal Spargel stechen oder die ganzen Ossis, welche im Westen arbeiten? Arbeitsunfälle gibt es ebenso hier. Woher du aber die 50 Toten nimmst erschließt sich einem auch nicht. Oder weißt du mehr und kennst jemand den du aber nicht Preisgeben kannst. Auch gibt es hier Zwangsenteignung und Aufmucken darf man auch nicht so wie man will. Aber wir machen es uns ja selbst schwer, wenn jeder gegen jedes sein kann und alles unnötig teuer macht. Da sind uns viele Länder voraus wo das öffentliche Interessen über dem des einzelnen steht.

Aber noch was zu China und den dortigen Gegebenheiten. Hoffentlich hat der Wanderarbeiter letztes Jahr nicht in einem Textilbetrieb oder zuvor in einer Schuhfabrik gearbeitet. Noch früher hat er Computer zusammengeschraubt, war in der Möbelproduktion, hat bei eine Automobilzulieferer gearbeitet und baut jetzt Handys zusammen. Wenn du soviel schlechtes an China erkennst, hast du bestimmt auch kein Produkt was aus dem Land der Mitte kommt. Da dem zu 100% nicht entspricht kann ich beruhigt sagen das du einfach nur billige Parolen gegen ein Land oder Region vorbringst. Du bist eigentlich nur neidisch und hast gar angst, was da alles möglich ist. Wir sägen uns selber den Ast ab auf dem wir Sitzen, suchen die schuld aber bei denen die es besser machen.
Beitrag vom 16.01.2013 - 20:29 Uhr
FlyTweety trifft es leider auf denk Punkt. Wir können etwas von denen lernen, aber das meiste ist dann doch einfach nicht mit unserem Gesellschaftsbild vereinbar.
Beitrag vom 16.01.2013 - 19:52 Uhr
Wundern würde es mich nicht. 50000 Bauarbeiter aus den Provinzen hergekarrt, Spaten in die Hand und los. Arbeitsschutz unbekannt, 50 Tote in der Bauzeit? Keiner wird es erfahren, Berichterstattung unerwünscht. Ein Stadtteil muß umgesiedelt werden? Kein Problem, wer nicht aufmuckt bekommt umgerechnet 500$ und kann in der Retortensiedlungslotterie mitspielen, ohne Aussicht auf Job oder Agrarland.
Wer aufmuckt bekommt eine Menge Knüppel auf den Schädel und steht ohne Retortenwohnung da.

Ja, schnell bauen können sie in Nah und Fernost...


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