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AUA-Chef Albrecht bekennt Fehler bei Betriebsübergang

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AUA CEO Jaan Albrecht, © Austrian Airlines Group

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WIEN - In einem Sonntagsmagazin des ORF gesteht sich AUA-Vorstand und Chefsanierer Jaan Albrecht ein, vielleicht zu hart gehandelt und auch Fehler gemacht zu haben. Für eine tragfähige Verhandlungslösung habe aber die Zeit gefehlt, ohne den Betriebsübergang zur Tochter Tyrolean hätte Austrian Insolvenz anmelden müssen. "Manchmal bereue ich, es nicht noch intensiver am Verhandlungstisch probiert zu haben", so Albrecht im Gespräch mit Barbara Stöckl (ORF). 

Albrechts Lebensmotto entspreche aber dem eingeschlagenen Kurs: "Ich predige immer: Es ist besser um Vergebung zu bitten als um Erlaubnis. Lieber viel ausprobieren, innovativ sein und sich später für Fehler zu entschuldigen als abzuwarten. Sonst ist man nicht konkurrenzfähig."

Zur Kritik mancher Mitarbeiter meint Albrecht im Nachhinein, die Zeit der Irritation sei seiner Meinung nach vorbei, "aber mir ist es bewusst, dass es als CEO nicht um den Wettbewerb gehen kann, der Beliebteste im Unternehmen zu sein."

Zum Sanierungsfortschritt gibt sich der AUA-Chef optimistisch. 2013 hat Austrian Airlines gute Chancen zum ersten Mal seit fünf Jahren ohne Einmaleffekte schwarze Zahlen zu schreiben. Der Sanierungskurs bedeute keine zusätzlichen Kosten für die Passagiere. Auch wenn Fliegen irgendwann teurer werden muss, würden vorerst die Ticketpreise bei der AUA nicht angehoben. "Wir steuern die billigeren Sitze je nach Zeit und Destination, sodass wir weiter attraktive Produkte haben. Die Pleite ist jedenfalls abgewendet".

Auf Stöckls Frage, "wird es die AUA in zehn Jahren noch geben?", gab's eine spontane Antwort: "Aber klar, definitiv", so Albrecht überzeugt am Sonntag auf Ö3.
© aero.at | Abb.: Ingo Lang | 21.07.2013 13:31

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Beitrag vom 22.07.2013 - 16:22 Uhr
Da kommt mir gerade der Herr Ötsch in den Sinn :-(
Wie das? Weil Alfred sich (beinah) auf Albrecht reimt? Schätz, das ist das einzig Gemeinsame, was die beiden teilen. :)
Beitrag vom 22.07.2013 - 15:32 Uhr
Da kommt mir gerade der Herr Ötsch in den Sinn :-(


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