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Airbus liefert 1.000. A330 aus

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Cathay Pacific Airbus A330-300, © Airbus S.A.S.

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HONGKONG - Cathay Pacific Airways aus Hongkong ist der größte Betreiber des Flugzeugmusters Airbus A330. Jetzt ist eine weitere A330 zur Flotte gestoßen. Dieses Flugzeug (Kennzeichen: B-LBB) ist aber ein besonderes Exemplar, denn es ist der 1000. Airbus A330, den Airbus an einen Kunden übergibt. Cathay Pacific hat zusammen mit ihrer Tochter Dragonair insgesamt 56 A330 im Dienst. Das nun ausgelieferte Exemplar ist eine A330-300 und wird von zwei Rolls-Royce Trent 700 angetrieben.

"Die A330 hat eine wesentliche Rolle beim Wachstum von Cathay Pacific gespielt und wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Partnerschaft in der Zukunft weiter auszubauen", sagte Ivan Chu, Chief Operating Officer von Cathay Pacific Airways. "Die A330 ist das Rückgrat unserer Flotte von Flugzeugen mittlerer Größe und wir sind mit der Zuverlässigkeit, Flexibilität und vor allem der Wirtschaftlichkeit dieses einmaligen Flugzeugs sehr zufrieden. Wir sind sehr stolz, der Empfänger der 1000. A330 zu sein."

"Es ist von ganz besonderer Bedeutung für uns, diesen Meilenstein der 1000. A330-Auslieferung mit unserem langjährigen Partner Cathay Pacific Airways zu feiern", sagte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer Customers. "Die A330 bietet die niedrigsten Betriebskosten aller heutzutage betriebenen Flugzeuge in dieser Größenklasse. Sie übertrifft sogar das neueste Flugzeugmuster der Konkurrenz. Die Tatsache, dass eine weltweit führende Airline wie Cathay Pacific Airways so viele Nachbestellungen in Auftrag gegeben hat, spricht für sich."

Airbus hat bislang über 1.250 Bestellungen für Flugzeuge der A330-Familie erhalten, von denen 1.000 ausgeliefert worden sind.
© FLUG REVUE - VKT | Abb.: Airbus | 22.07.2013 08:15

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Beitrag vom 22.07.2013 - 18:52 Uhr
Kann mal wer vom Fach ne Überschlagsrechnung machen?
Das muß man doch irgendwie kalkulieren können, machen die Airlines ja auch, bevor sie so ein Teil kaufen.
>
Das ist leichter gesagt als getan. Man kennt zu viele Parameter nicht genau und zudem hängt vieles von der Bestuhlung und den realen Flugstunden ab.

Hier mal eine theoretische Rechnung für den Einsatz einer A330-300 eher im Kurzstreckenverkehr:

Bei täglich 12 realen Flugstunden betragen die jährlichen Kerosinkosten etwa 19 Mill. Euro
Bei 15% geringerem Treibstoffverbrauch jährliche Ersparnis also ca. 2,9 Mil. Euro oder 1,9 Mill. bei 10%.

Sollte man das Flugzeug um 25 Mill Euro billiger bekommen (weil Produktion eingefahren, Alu billiger und Entwicklungskosten eingespielt) gegenüber B787 so braucht man schon etliche Jahre um das auszugleichen. Für die gesparte Summe braucht man auch weniger Finanzierungskosten und die Abschreibung ist geringer.

Wer die Zahlen und Gegebenheiten genauer kennt kann das ja korrigieren. Airbus hat jedenfalls seit Projektstart der B787 ca. 800 A330 verkauft. Teilweise weil schneller lieferbar aber es muss auch noch andere Gründe für A330 geben denn Ailinemanager sind ja nicht blöd. So eine Maschine kann durchaus 25-30 Jahre im Einsatz sein und da würde sich auch einige Jahre warten lohnen.

Je mehr reale Flugstunden erreicht werden (also im echten Fernstreckenverkehr) desto mehr sparen die neuen Plastikflieger. Ihnen wird auf Dauer die Zukunft gehören. Airbus scheint aber gerade über eine Version speziell für Kurzstrecken zu grübeln. Man darf gespannt sein.

Dieser Beitrag wurde am 22.07.2013 18:58 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.07.2013 - 17:02 Uhr
Kann mal wer vom Fach ne Überschlagsrechnung machen?
Das muß man doch irgendwie kalkulieren können, machen die Airlines ja auch, bevor sie so ein Teil kaufen.
Beitrag vom 22.07.2013 - 16:55 Uhr
Der A330 ist auch günstiger in der Anschaffung, die Kapitalkosten halten sich somit in Grenzen.


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