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EADS will Eurofighter-Konsortium umbauen

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Eurofighter, © Cassidian

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BERLIN - EADS will das Eurofighter-Konsortium laut einem Pressebericht kräftig umbauen und damit Kosten senken. Aus dem Bündnis solle eine integrierte Gesellschaft geschmiedet werden, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstag).

Dies soll auch die Schlagkraft bei der Bewerbung um Großaufträge stärken. Sprecher von Eurofighter und EADS wollten sich auf Nachfrage der Zeitung nicht zu dem Thema äußern.

Bislang wird der Eurofighter von EADS, BAE Systems und der italienischen Alenia in vier Ländern gebaut. Die Dachgesellschaft Eurofighter Jagdflugzeug GmbH ist für die Steuerung von Absatz, Produktion und Montage des Kampfflugzeugs zuständig. Im vergangenen Jahr war dem Bündnis ein Großauftrag aus Indien durch die Lappen gegangen, Gewinner war das Konkurrenzmodell Rafale des französischen Dassault-Konzerns, an dem EADS selbst beteiligt ist.

Der "Welt" zufolge will EADS den Eurofighter-Umbau erst angehen, wenn die künftige Konzernstruktur und die erwartete Umbenennung des EADS-Konzerns in Airbus beschlossen sind.

Airbus soll auch als Vorbild für die neue Eurofighter-Struktur herhalten. Der Verkehrsflugzeugbauer war bis zur Gründung von EADS vor zwölf Jahren nur ein Verbund nationaler Zulieferer - ähnlich wie heute Eurofighter. Bislang hält EADS über Töchter in Deutschland und Spanien 46 Prozent der Eurofighter-Anteile, BAE Systems 33 Prozent und Alenia 21 Prozent.
© dpa-AFX | 23.07.2013 10:19

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Beitrag vom 23.07.2013 - 16:46 Uhr
der vorletzte Absatz ist ja auch interessant.."...will EADS den Eurofighter-Umbau erst angehen, wenn die künftige Konzernstruktur und die erwartete Umbenennung des EADS-Konzerns in Airbus beschlossen sind..."

ist das eine inoffizielle Bestätigung für die Umbenennung der EADS in Airbus?


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