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Hohes Potential für Budapest-New York

BUDAPEST - Rückenwind für Ungarns Nationalflughafen: Skyscanner und der Netzanalytiker anna.aero plädieren für einen Neustart auf der ehemaligen American-Strecke.

Allein via Skyscanner.net sollen im Vorjahr 275.000 Anfragen zu rund 33.000 Buchungen geführt haben, hauptsächlich über die Allianzterminals Frankfurt, München, London-Heathrow und Paris-CDG.

anna.aero reagierte diese Woche auf eine Auswertung der aktuellen OAG-Daten und "prämierte" die fehlende Direktverbindung auf ihrer weltweiten Prioritätsliste als "Unserved route of the week".

Foto
Budapest Airport Terminal 2, © Civertan Studios (Wicki Common)

Die Strecke von Budapest nach New York-JFK wurde bis 2011 von American Airlines bedient, in Partnerschaft mit Homecarrier und Oneworld-Partner Malev. Zuvor bediente auch Delta Air Lines die Route.

Auf der Langstrecke konnte der ungarische Nationalflughafen in den vergangenen zwei Jahren trotz fehlender Zubringer kräftig zulegen. Letzter Neuzugang ist Air Canada Rouge mit wöchentlich drei Flügen nach Toronto (ab 9. Juni), zusätzlich zu der bereits bestehenden Transat Verbindung.

Seit Mai 2015 verbindet Air China den Franz Liszt Flughafen viermal wöchentlich mit Peking. Erhöht wurden auch die Kapazitäten nach Dubai (Emirates) und Doha (Qatar Airways).

Budapest überschritt im Jahr 2015 erstmalig die Marke von zehn Millionen Passagieren. 10,3 Millionen Flugäste entsprachen einem Jahreszuwachs von 12 Prozent. Ab BUD direkt erreichbar waren im Vorjahr 95 Ziele in 36 Ländern.
© aero.at | 17.02.2016 12:24

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Beitrag vom 17.02.2016 - 13:55 Uhr
Unwahrscheinlich dass eine Allianzairline auf die eher dünne Nische geht. Mit seinem hohen US-Ethnic-Potential könnte BUD aber durchaus einen Lowcost-Pionier wie Norwegian anlocken. Vier Wochenkurse mit einer 788 wären da schon drinnen. Siehe Rouge/Transat nach Toronto.
Beitrag vom 17.02.2016 - 13:35 Uhr
Wenn 33.000 Buchungen 33.000 verkauften Sitzen entsprechen, wären das bei einem Jahr mit 365 Tagen, täglich 90 Passagiere.
Klingt gar nicht mal so gut.
Wenn man allerdings bedenkt, dass gewiss nicht die Mehrheit über Skyscanner recherchiert&bucht, klingt das gar nicht mal so schlecht.


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