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Lufthansa vor Tarifabschluss bei Regionaltochter CityLine

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Kabinencrew der Lufthansa, © Deutsche Lufthansa AG

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HAMBURG / FRANKFURT - Die Lufthansa hat einen weiteren Tarifkonflikt mit ihrer Belegschaft gelöst. Mit der Gewerkschaft Ufo hat sich das Unternehmen darauf geeinigt, wie es mit den rund 1100 Flugbegleitern der Regionaltochter Lufthansa-Cityline weitergehen soll.

Beide Seiten bestätigten am Freitag einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", demzufolge der Belegschaft an den Stationen Hamburg, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Bremen und Stuttgart Abfindungen und Wechselprämien angeboten werden sollen.

"Alle aktuellen Stationen - MUC, FRA, HAM, HAJ, BRE, TXL beziehungsweise BER, DUS, CGN und STR - werden nachhaltig gesichert und bleiben erhalten", informierte Ufo ihre Mitglieder, die in einer Urabstimmung die Einigung noch absegnen müssen.

Ausscheidende könnten für jedes Beschäftigungsjahr das Anderthalbfache ihres Monatsgehalts als Abfindung erhalten. Wer nach Frankfurt oder München zieht, kann auf eine Wechselprämie von 39.000 Euro und eine Umzugspauschale von 15. 000 Euro setzen. Auch das Pendeln zu den Drehkreuzen soll möglich sein, wobei allerdings auf einen Teil des Freizeitausgleichs verzichtet werden müsste.

"Wichtig war für uns die absolute Freiwilligkeit", erklärte Ufo-Chef Nicoley Baublies. Die Einigung steht noch unter dem Vorbehalt einer Urabstimmung der Beschäftigten bis zum kommenden Freitag.
© dpa-AFX | 19.02.2016 18:22

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Beitrag vom 23.02.2016 - 18:59 Uhr
Also, ein CLH-Flugbegleiter bekommt für einen Umzug eine Pauschale von 15000 Euro.
Beim neuen Star am Lufthansa-Group-Horizont, der Eurowings Europe in Wien, bekommt ein CP bei einem Basenwechsel 2500 Euro Umzugspauschale.

Glaubt Herr Spohr wirklich mit den Wiener Bedingungen Cockpit-Personal zu finden?!?
Beitrag vom 23.02.2016 - 05:44 Uhr
Was genau hat sich zum aktuellen Stand debn geändert? Das Anreisen inkl Hotel auf Firmenkosten von Stationen die es seit Jahren so nicht mehr gibt, wurde doch bisher bei CLH auch so schon durchgeführt? Und ich glaube kaum, dass jemand für 39000.- seinen Lebensmittelpunkt nach Jahrzehnten freiwillig aufgibt und nach Muc oder Fra zieht.
Interessant wäre es, welche Zugeständnisse es kostete, den Status quo so zu halten....
Beitrag vom 20.02.2016 - 15:13 Uhr
Das sind gute aber nicht wirklich aussergewöhnliche Konditionen. Da es Einmalzahlungen sind, werden die aus dem heuer gut gefüllten Topf genommen, spart nebenbei auch noch Steuern.
Die regelmäßigen monatlichen Kosten treffen ein Unternehmen viel mehr als einmal aus dem Vollen zu schöpfen.
Von allen Seiten gut gemacht, so sollte es auch an anderen Stellen gehen


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