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Embraer 190 E2 – Rollout auf brasilianisch

SAO JOSÉ DOS CAMPOS - Unter frenetischem Beifall tausender Mitarbeiter, weißem Rauch und dem Donner historischer Flypasts feierte Brasiliens Embraer Commercial Aviation am Donnerstag den Rollout ihrer Next Generation E190, der E2. Ihr Erstflug ist für die zweite Jahreshälfte geplant, das EIS für 2018.

Mit der 1,7 Milliarden US-Dollar teuren Entwicklung will Embraer ihre Stellung als Markführer im Segment der 70 bis 130-sitzigen Regionalflugzeuge weiter festigen. Embraer beziffert den Marktanteil ihrer E-Jets auf über 50 Prozent. Weltweit sind über 1.200 E-Jets im Einsatz.

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Rollout erste Embraer 190 E2 am 25.2.2016, © Embraer

Die neue E2-Familie umfasst drei Typen der ersten Generation (E175/190/195) und bietet je nach Konfiguration Platz für 80 bis 132 Passagiere.
 
Neue, supereffiziente PW1900G GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney, ein aerodynamisch verbesserter Flügel, Fly-by-wire Technik der vierten Generation und eine Vielzahl überarbeiteter Systeme sollen sich in einem bis zu 16 Prozent geringerem Spritverbrauch niederschlagen, sowie in deutlich reduzierten Abluft- und Geräusch-Emissionen.

Mit ihrer um 400 nautische Meilen auf 2.800 nm (5.186 km) gestiegenen Reichweite könnte eine E190 E2 mit 109 Passagieren ab Delhi jeden asiatischen Flughafen erreichen.

Für Testprogramm und Zertifizierung wird Embraer vier Prototypen einsetzen, gefolgt von zwei weiteren Maschinen der Reihe E195 E2. Für das E175-E2 Programm sind drei Maschinen vorgesehen. Die E190 E2 soll 2018 in Dienst gehen, die E195 E2 im Jahr 2020 und die kleinere E175 E2 zwei Jahre später. 

Seit dem Programmstart im Juni 2013 konnte Embraer 267 Festbestellungen verbuchen, sowie Optionen auf weitere 373 Maschinen.

Im "Embraer Market Outlook 2015" prognostiziert der Hersteller im Segment der 70 bis 130-Sitzer für die nächsten zwanzig Jahre einen Bedarf von 6.350 Maschinen, mit einem Auftragswert (Stand 2015) von 300 Milliarden US-Dollar.

Wichtigste Anbieter sind neben der brasilianischen Embraer in Kanada  Bombardier mit aktuell drei Programmen (Q400, CRJ und CSeries), das russisch-italienische Konsortium UAC/Alenia Aermacchi (SSJ Superjet) und die chinesiche AVIC (ARJ-21).

Video Broadcast Embraer E2 Rollout - Sao José dos campos- 25.2.2016
© Bob Gedat, aero.at | Abb.: Embraer | 25.02.2016 22:49

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Beitrag vom 28.02.2016 - 15:45 Uhr
Mein Gott, muss man denn jeden Rechtschreibfehler gleich bemängeln...

Mann mus nihct. Aba warum solte mann nihct?

Weil es nervt. Es ist übrigens eine sehr deutsche Eigenart. In englischsprachigen Foren findet man kaum Schulmeister.
Beitrag vom 27.02.2016 - 11:15 Uhr
Mein Gott, muss man denn jeden Rechtschreibfehler gleich bemängeln...

Mann mus nihct. Aba warum solte mann nihct?

Eine weitere stilistische Sache, die man bemängeln kann aber natürlich nicht muss, ist die Verwendung von "Market Outlook" statt Marktprognose.

Ist ja nicht so, als wäre das so etwas wie ein Eigenname.
Beitrag vom 26.02.2016 - 23:28 Uhr
Mein Gott, muss man denn jeden Rechtschreibfehler gleich bemängeln...

Mann mus nihct. Aba warum solte mann nihct?

Eine weitere stilistische Sache, die man bemängeln kann aber natürlich nicht muss, ist die Verwendung von "Market Outlook" statt Marktprognose.


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