Rüstung
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Boeing und Lockheed geben sich bei US-Bomberauftrag geschlagen

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B-2 Spirit Bomber, © Northrop Grumman

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ARLINGTON - Im Ringen um den milliardenschweren Bomberauftrag der US-Regierung geben sich die unterlegenen Anbieter Boeing und Lockheed Martin geschlagen.

Wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten, verzichten sie auf weitere rechtliche Schritte gegen die Vergabe des Auftrags an ihren Rivalen Northrop Grumman. Boeing und Lockheed Martin hatten im November beim US-Rechnungshof förmlich Protest gegen die Entscheidung eingelegt. Die Behörde hat die Kritikpunkte der Unternehmen aber inzwischen zurückgewiesen.

Northrop Grumman hatte sich bei dem Auftrag für den neuen US-Langstreckenbomber Ende Oktober gegen Boeing und Lockheed durchgesetzt, die mit einem gemeinsamen Angebot angetreten waren. Northrop soll nun für die USA den ersten neuen Bomber seit dem Kalten Krieg entwickeln. Sollten alle 100 vorgesehenen Maschinen gebaut werden, summiert sich der Auftragswert den Angaben zufolge auf 80 Milliarden US-Dollar (rund 73 Mrd Euro).

Nach früherer Darstellung von Boeing und Lockheed soll der Auswahlprozess grundsätzlich fehlerhaft gewesen sein. So habe die Regierung die Kostenfrage ebenso falsch bewertet wie die Leistungsfähigkeit der angebotenen Modelle.
© dpa-AFX | 26.02.2016 20:07

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Beitrag vom 27.02.2016 - 22:33 Uhr
Sorry wer keine Ahnung hat sollte auch nix schreiben.
der B21 Bomber wird alle B52H und auch die B1B ersätzen....es werden ca 80-100 benötigt um die 58 B52H und 64 B1B ....die Flotte wird also sogar reduziert.
Und da ist nichts Recht offen ...".McCain wird zustimmen" da er es ja mit angestoßen hat.
Die B2B werden wohl noch bis 2045 in Dienst bleiben, was die US Bomberflotte bei ca 120 Einheiten stabilisieren müsste.
Und ick finde es gut das die USA da investieren wenigstens ein Land in der NATO das seine Verbündeten verteidigen kann. Ganz im gegensatz zu uns die nicht mal das Minimum liefern können aber überall mitspielen wollen.


Dieser Beitrag wurde am 28.02.2016 08:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.02.2016 - 19:41 Uhr
Oder soll es nun McCain richten?
Der Verteidigungsschuß muß dem auch noch zustimmen!
Das ist noch alles recht offen!

Dieser Beitrag wurde am 27.02.2016 19:42 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.02.2016 - 18:03 Uhr
Halte ich auch für rausgeschmissenes Geld. Schon heute könnte man jedes Land der Welt mit Cyberattacken und einem Währungs"feldzug" wirtschaftlich, und damit mittelfristig auch technisch, annähernd in die Steinzeit zurückwerfen. Außer natürlich man will irgendwo einmarschieren und dort brandschatzen.


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