"Handelzeitung"
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Lufthansa baut Einfluss bei Edelweiss aus

ZÜRICH - Die deutsche Lufthansa dürfte in Zukunft mehr Einfluss bei der Schweizer Tochter Edelweiss nehmen. Grund sind Änderungen im Verwaltungsrat der Fluggesellschaft.

Nachdem Ex-Swiss-Chef Harry Hohmeister und Swiss-Manager Rainer Hiltebrand aus dem Edelweiss-VR ausgetreten sind, ist nicht nur der neue Swiss-Chef Thomas Klühr nachgerückt, sondern auch Karl Ulrich Garnadt - Letzterer als Präsident. Dies berichtet die "Handelszeitung" (Donnerstag).

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Edelweiss Airbus A330, © Edelweiss Air

Zuvor hatte Hohmeister als Swiss-Chef den Vorsitz. Garnadt ist Chef von Lufthansas Billigtochter Eurowings - die vor allem auf der Langstrecke mit klassischen Ferienzielen inKuba, Florida und Thailand ein sehr ähnliches Streckenprofil wie Edelweiss aufweist.

Als Lufthansa im vergangenen Jahr ihre Restrukturierung bekanntgab, begann die Gerüchteküche zu brodeln. Die Schweizer TochterEdelweiss kam - anders als Swiss, Austrian oder Eurowings - in den Plänen nicht vor. Interpretiert haben die Mitarbeiter das auf zweiWeisen. Die einen dachten, es sei gar nicht so schlecht, unter dem Radar der allmächtigen Mutter zu fliegen. Die anderen dachten, dassei der Anfang vom Ende.

"Die Ängste sind unberechtigt, da Edelweiss wirtschaftlich sehrerfolgreich operiert", kontert ein Sprecher. Schon jetzt arbeite manausserdem mit den Deutschen zusammen und habe Eurowings schon mit Personal und beim Aufbau der Kuba-Strecke geholfen. MehrZusammenarbeit sei sogar erwünscht. "Wir sehen in Zukunft durchausnoch mehr Potenzial in der Zusammenarbeit mit Eurowings."
© ots | 04.03.2016 09:32


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