Klimaschutz
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Deutsche Luftfahrt wirbt für globale Spielregeln

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Lufthansa Airbus A320neo, © Lufthansa

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BERLIN - Vor neuen ICAO-Verhandlungen über mehr Klimaschutz im Luftverkehr wirbt die deutsche Branche für umfassende weltweite Instrumente. Nur ein verbindliches System mit hoher Abdeckung der CO2-Emissionen führe zu Planungssicherheit für die Fluggesellschaften und einem fairen Wettbewerb.

Dies sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Stefan Schulte.

Bei der Vollversammlung der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO im kanadischen Montreal soll von diesem Dienstag an über eine Emissionsabgabe für Airlines beraten werden. Daraus sollen Klimaschutzprojekte bezahlt werden.

"Für den Erfolg des Abkommens ist entscheidend, dass möglichst viele Staaten von Beginn an dabei sind", sagte Schulte. Daher reiche es nicht aus, dass ein Entwurf der ICAO zunächst nur eine freiwillige Teilnahme vorsehe. Je mehr Staaten einbezogen würden, desto weniger drohten Wettbewerbsverzerrungen und desto größer sei der Effekt für den Klimaschutz, argumentiert der BDL.

Die europäischen Fluggesellschaften beklagen seit längerem eine Benachteiligung im globalen Wettbewerb, da es bisher nur innerhalb der EU einen Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten gibt.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Lufthansa | 25.09.2016 10:11


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