Tarifkonflikte im Lufthansa-Konzern
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Flughäfen warnen vor Millionenschäden durch Streiks

Lufthansa am Flughafen Frankfurt
Lufthansa am Flughafen Frankfurt, © Deutsche Lufthansa AG

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OSNABRÜCK - Die deutschen Flughäfen befürchten Schäden in Millionenhöhe durch den Streik der Lufthansa-Piloten und des Kabinenpersonals bei Eurowings. Die Airports seien inzwischen immer häufiger Schauplatz von Tarifauseinandersetzungen, kritisiert der deutsche Flughafenverband ADV.

"Diese Entwicklung ist nicht akzeptabel und geht weit über das vertretbare Maß hinaus", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Die zunehmenden Streiks schadeten dem Flughafenstandort Deutschland und dem Image des Luftverkehrs.

Die Airports würden sich ohnehin in einem "sehr angespannten wirtschaftlichen Umfeld" bewegen, sagte Beisel weiter. Streikbedingte Flugausfälle bedeuteten unnötige zusätzliche Belastungen.

Allein am Mittwoch fallen wegen des mittlerweile 14. Streiks der Piloten 876 Flüge aus. Rund 100 000 Passagiere sind nach Angaben der Lufthansa davon betroffen. Am Donnerstag soll der Streik weitergehen. Bereits am Dienstag hatten die von Verdi organisierten Flugbegleiter der Tochter Eurowings etwa jeden siebten Flug verhindert. Betroffen waren rund 4100 Passagiere.
© dpa-AFX | 23.11.2016 06:30


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