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Kabinengewerkschaft Ufo erwägt Klage gegen Air Berlin

Air Berlin Pilot und Flugbegleiterin
Einstieg: Pilot und Flugbegleiterin auf der Gangway, © Air Berlin

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BERLIN - Bei der geplanten Vermietung von 38 Flugzeugen von Air Berlin an den Lufthansa-Konzern will die Kabinengewerkschaft Ufo Mitspracherechte notfalls juristisch durchsetzen. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation wolle als Tarifpartner neben der Gewerkschaft Verdi mit der Führung von Air Berlin über die Umsetzung sprechen.

Dies sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Falls die Konzernspitze dies verweigere, erwäge Ufo eine Klage, um die Teilnahme an Gesprächen oder Verhandlungen zu erzwingen. Zuerst hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

Die angeschlagene Air Berlin hatte sich im Dezember mit Lufthansa darüber geeinigt, 38 Airbus-Mittelstreckenjets samt Piloten und Flugbegleitern ab 2017 für die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airlines zu vermieten.

Bei Air Berlin wird das Bodenpersonal traditionell von Verdi vertreten. Ufo will ebenfalls Tarifpartner werden und hat ihren Mitgliedern unter den Air-Berlin-Flugbegleitern mitgeteilt, Gespräche mit dem neuen Vorstandschef Thomas Winkelmann über den gemeinsamen Flugbetrieb aufzunehmen.

Alle betroffenen Gewerkschaften bei Air Berlin müssten zusammenarbeiten, so der Ufo-Sprecher. Bei Air Berlin war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
© dpa-AFX | 06.01.2017 18:09

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Beitrag vom 07.01.2017 - 10:14 Uhr
Der vorletzte Absatz ist so nicht korrekt: bei Air Berlin vertritt ver.di das Bodenpersonal, die Technik und die Kabine.
Beitrag vom 06.01.2017 - 21:52 Uhr
Die Ma von Air Berlin sollten froh sein das sie jetzt ne Perspektive haben .....die Alternative wäre ja wohl die Insolvenz gewesen.
Unglaublich

Die MA werden mehrheitlich von der Verdi vertreten, nicht von der UFO.
Beitrag vom 06.01.2017 - 18:38 Uhr
Die Ma von Air Berlin sollten froh sein das sie jetzt ne Perspektive haben .....die Alternative wäre ja wohl die Insolvenz gewesen.
Unglaublich
Air Berlin hatte es ja nicht mal mit dem mehreren hundert Millionen frischem Kapital geschafft an Höhe zu gewinnen.
Jetzt versuchen ewig gestrige Gewerkschafter den Mitarbeitern auch noch eine der wenigen Optionen zu vermiessem ohne die Firma zu wechseln


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