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DFS senkt Gebühren, Airlines stöhnen trotzdem

BERLIN - Auch nach einer deutlichen Senkung der Flugsicherungsgebühren klagen die deutschen Fluggesellschaften über zu hohe Kosten.

Man begrüße zwar die zum Jahresbeginn gültige Gebührensenkung als wichtigen Beitrag der Bundesregierung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Airlines, erklärte der Branchenverband BDF am Mittwoch in Berlin. Leider verpuffe die Entlastung aber wegen steigender Kosten an anderer Stelle, sagte BDF-Geschäftsführer Michael Engel.

Tower Flughafen Frankfurt
Tower Flughafen Frankfurt, © DFS

So stiegen die Kosten für Passagierkontrollen 2017 deutschlandweit um fast 6 Prozent und der Flughafen Hamburg wolle seine Entgelte um 7,5 Prozent erhöhen.

Zum Jahresbeginn hat die bundeseigene Deutsche Flugsicherung (DFS) das zweite Jahr in Folge ihre Gebühren gesenkt. An den 16 internationalen Verkehrsflughäfen fallen die Lotsengebühren für An- und Abflug um 18 Prozent, auf der Strecke werde es 16 Prozent billiger, teilte die DFS in Langen bei Frankfurt mit.

Der Flug eines Airbus A320 von Hamburg nach München koste nun noch 641,05 Euro Gebühren nach 768,22 Euro im Vorjahr. Pro Passagier ergebe das 3,82 Euro (2016: 4,60 Euro), was deutlich unter den Kosten für die Sicherheitskontrollen (6,65 Euro) am Flughafen liege. Der Bund hat die Gebührensenkung mit einer Millionen-Finanzspritze für die DFS ermöglicht.
© aero.de, dpa-AFX | 11.01.2017 15:37

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Beitrag vom 11.01.2017 - 17:10 Uhr
Die Airlines stöhnen immer....


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