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Weltluftverkehr wächst um fast zehn Prozent

Alexandre de Juniac
Alexandre de Juniac, © IATA

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MONTREAL - Mit plus 9,6 Prozent wuchs der globale Flugverkehr im Januar 2017 so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr, trotz Krisen und Gefahren durch Terrorismus.

Insgesamt boten die Airlines im Januar weltweit 8 Prozent mehr Sitze an, blieben damit aber deutlich hinter der Nachfrage. Entsprechend erhöhte sich die Auslastung ihrer Sitzkapazität auf beachtliche 80,2 Prozent.

So stieg allein in den bevölkerungsreichsten Inlandsmärkten China und Indien die Nachfrage um 23,3 respektive 26,6 Prozent. International nahm der Verkehr in der Region Asien-Pazifik um 10,8 Prozent zu. Mit plus 14,4 Prozent lag auch der Nahe und Mittlere Osten deutlich über dem Durchschnitt.

Knapp darunter blieb mit 8,3 Prozent Europa, während der weltgrößte Luftfahrtmarkt Nordamerika nur um 3,2 Prozent zulegen konnte - allerdings auf hohem Niveau.

IATA-Chef Alexandre de Juniac nutzte das gute Januar-Ergebnis zu einer Ermahnung - nicht explizit aber unübersehbar in Richtung der neuen US-Regierung: "Regierungen haben die Pflicht, ihre Grenzen zu schützen. Sie sollten aber auch den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen offener Grenzen und Reisefreiheiten im Auge behalten."
© aero.at | 15.03.2017 16:43


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