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Cockpit kritisiert deutsche Kleinstaaterei im Luftverkehr

Ryanair Boeing 737-800 in Frankfurt
Ryanair Boeing 737-800 in Frankfurt, © Fraport AG

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FRANKFURT - Nach Ansicht der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" macht die Politik den deutschen Fluggesellschaften das Leben schwer.

Es fehle ein stimmiges Gesamtkonzept für den deutschen Luftverkehr, sagte der VC-Vorsitzende Ilja Schulz am Mittwoch in Frankfurt. Der Bund habe immer noch nicht die angestrebte führende Rolle in der Planung übernommen. Interessen der Bundesländer bestimmten die Investitionsentscheidungen für Flughäfen.

Künstliche Wettbewerbsverzerrungen wie die Luftverkehrssteuer setzten die heimischen Unternehmen unter zusätzlichen Druck.

Die Folge seien scharfe Programme zur Reduzierung der Kosten bei den Airlines und die Suche nach zusätzlichem Geschäft an den Flughäfen. Schulz kritisierte erneut die Anreize des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport für den Billigflieger Ryanair.

Auf lange Sicht werde kein zusätzliches Angebot geschaffen, dafür aber atypische Beschäftigungsverhältnisse in Kauf genommen. Deutsche Fluggesellschaften würden aus dem Markt gedrängt.
© aero.de, dpa-AFX | 19.04.2017 15:51


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