JACDEC
Älter als 7 Tage

Zahl der Flugunfälle sinkt drastisch

JACDEC-Halbjahreswerte auf Rekordtief

1. Halbjahr
Tote bei Flugunfällen
2008
190
2009
523
2010
427
2011
261
2012
394
2013
66
2014
281
2015
211
2016
175
2017
16
HANNOVER - Die Flugsicherheit in der Weltluftfahrt hat im ersten Halbjahr 2017 ein neues Rekordniveau erreicht.

Nach einer Analyse des Hamburger Flugunfallbüros JACDEC (Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre) nahm die Zahl der tödlichen Unfälle im ersten Halbjahr 2017 drastisch ab. In ihrer Studie für das Luftfahrtmagazin "Aero International" (August) kommt das Büro auf insgesamt 16 Todesfälle seit Januar.

Im ersten Halbjahr 2016 lag die Zahl der Unfalltoten in der weltweiten Luftfahrt noch bei 175. Nach einer ohnehin guten Sicherheitsbilanz 2016 sei das ein "sensationell niedriger Wert".

An Bord kommerzieller Linienflüge gab es keinen einzigen Toten: Sämtliche Opfer starben bei Fracht-, Demonstrations- oder regionalen Bedarfsflügen, so die Unfallforscher. Gezählt wurden dabei nur die an Bord befindlichen Personen.

"Diese Bestmarke ist umso beeindruckender, da im Durchschnitt der letzten 10 Jahre 286 Menschen in der ersten Jahreshälfte zu Tode gekommen sind", sagte JACDEC-Gründer Jan-Arwed Richter der Deutschen Presse-Agentur und betonte: "Allein die Toten im Reisebus in Bayern waren mehr als im gesamten Halbjahr des weltweiten Flugverkehrs."

Seit Jahren registriert und analysiert JACDEC die Unfälle und schweren Zweischenfälle der Zivilluftfahrt. Erfasst werden dabei alle Flugzeuge mit mehr als 5,7 Tonnen Gewicht oder mehr als 19 Sitzen.
© dpa-AFX, aero.de | 11.07.2017 08:27

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Beitrag vom 11.07.2017 - 12:03 Uhr
Überschrift macht keinen Sinn. Flugunfälle und Flugtote sind zwei paar Schuhe.


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