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Easyjet geht ohne McCall in den Brexit-Sichtflug

Easyjet-Chefin Carolyn McCall
Easyjet-Chefin Carolyn McCall, © Easyjet

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LONDON - Easyjet muss sich ohne Carolyn McCall an die Auswirkungen des Brexit auf Europas Flugbranche anpassen. Nach sieben Jahren zieht es die Airlinechefin am 08. Januar zurück in die Medienbranche zum Fernsehnetzwerk ITV. Die Suche nach einem Nachfolger für die 55jährige hat bereits begonnen.

McCall navigierte Easyjet seit ihrem Antrittsjahr 2010 von 49,7 auf zuletzt 74,5 Millionen Jahrespassagiere und setzte 2013 den Kauf von 135 neuen Airbus-Jets gegen den Willen von Airlinegründer und Hauptaktionär Stelios Haji-Ioannou durch.

Seit dem Votum der Briten für den Austritt des Landes aus der EU muss der Billigflieger um seine Verkehrsrechte in der Europäischen Union bangen. Um auch nach dem Austritt Großbritanniens Flüge zwischen Städten innerhalb der EU anbieten zu können, hat das Unternehmen gerade eine zusätzliche Luftverkehrslizenz in Österreich beantragt.

Die Managerin hatte als Chefin der Guardian Media Group bereits vor ihrer Luftfahrtkarriere in der Medienbranche gearbeitet.

Der Billigflieger beeilte sich zu betonen, dass das Geschäft im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni angezogen habe. So sei der Umsatz je Sitzplatz wie erwartet gestiegen, zudem seien die Maschinen gut ausgelastet gewesen. Den Quartalsbericht will Easyjet wie geplant am 20. Juli veröffentlichen.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Easyjet | 17.07.2017 08:35


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