Air-India-Flug 101
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Hobbyforscher findet Leichenteile am Mont Blanc

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CHARMONIX - Gleich zwei Flüge von Air India stürzten 1950 und 1966 an der Nordflanke de Mont-Blanc-Massivs ab. Immer wieder gibt das Eis Wrackteile, menschliche Überreste und Besitz von Crew und Passagieren frei.

Ein Hobbyforscher stieß am Bossons-Gletscher jetzt auf mumifizierte Leichenteile, meldet die Zeitung "Le Messager".

Air-India-Flug 245 aus Mumbai erreichte sein zweites Zwischenziel auf dem Flug von Mumbai über Kairo und Genf nach London nicht. Am 03. November 1950 zerschellte die Lockheed L749 Constellation im Anflug auf Genf am Mont Blanc, keiner der 48 Menschen an Bord überlebte.

Ebenfalls im Anflug auf Genf und an fast gleicher Stelle verunglückte am 24. Januar 1966 Air-India-Flug 101. Alle 117 Insassen der Boeing 707, die von Mumbai über Delhi, Beirut, Genf und London nach New York fliegen sollte, fanden den Tod.

Beide Abstürze ziehen Daniel Roche seit 14 Jahren in Bann und in das Mont-Blanc-Massiv. Bei seiner letzten Exkursion entdeckte der Hobbyforscher ein Triebwerk der 707 und Leichenteile einer Frau. Die stark mumifizierte Hand und ein Bein wurden von der Bergwacht Chamonix zur forensischen Untersuchung geborgen.

In den letzten Jahren stießen Bergsteiger am Bossons-Gletscher immer wieder auf Gegenstände, die später Air India 101 zugeordnet werden konnten. Zeitungen, Besteck, ein Sack mit Diplomatenpost, eine Kamera und eine Metalldose mit Edelsteinen im heute sechsstelligen Wert zählen zu den dokumentierten Funden.
© dpa-AFX, aero.de | 31.07.2017 09:14


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