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Indien nimmt Air India Schulden ab

Air India Boeing 787 Dreamliner
Air India Boeing 787 Dreamliner, © Ingo Lang

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DELHI - Raus aus den Schulden: die indische Regierung steht für umgerechnet rund fünf Milliarden US-Dollar Verbindlichkeiten von Air India ein. Das soll beim geplanten Verkauf der Airline helfen.

"Die Airline wird nur noch Verpflichtungen aus Flugzeuggeschäften in ihren Büchern halten", zitiert die "Economic Times" einen Insider. Indiens Regierung hatte im Juni eine Privatisierung von Air India beschlossen.

Air India fliegt seit Jahren hohe Verluste ein und wird mit milliardenschweren Hilfen der Regierung gestützt.

Private Konkurrenten machen Air India Anteile im wachsenden Markt für Inlandsflüge streitig. Aus deren Kreis trat der erste Kaufinteressent hervor: Günstigflieger IndiGo will mit Slots und Streckenrechten von Air India schneller den Sprung in das internationale Geschäft schaffen.

"Der internationale Flugbetrieb von Air India würde unser Netzwerk stärken und uns unmittelbaren Zugang in regulierte und teilweise geschlossene Märkte verschaffen", sagte Airlinegründer Rahul Bhatia im Juli.

Im Fall einer Komplettübernahme von Air India könne IndiGo ihren Marktanteil im Inland zudem auf 54,2 Prozent steigern.
© aero.de | 04.10.2017 08:44


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