Niki-Übernahme
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Kartellamt erwartet scharfe Prüfung der Lufthansa-Zugeständnisse

Flyniki Airbus A320
Flyniki Airbus A320, © Ingo Lang

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BERLIN - Das Bundeskartellamt erwartet, dass sich die EU-Kommission die jüngsten Zugeständnisse der Lufthansa zur Air-Berlin-Übernahme intensiv ansehen wird. "Die EU wird das sehr genau prüfen. Es geht ja um einen für die Kunden sehr wichtigen Markt", sagte Kartellamts-Chef Andreas Mundt der "Rheinischen Post".

Die Lufthansa hat angeboten, auf substanzielle Start- und Landerechte an großen Flughäfen zu verzichten. "Wir als Bundeskartellamt sind da in engen Austausch mit der Europäischen Union", sagte Mundt.

Auch Wettbewerbsexperte Daniel Zimmer ist skeptisch, ob die Zugeständnisse der Lufthansa bei der Übernahme von Air Berlin ausreichen und hat die EU-Kommission zu einer strengen Prüfung aufgefordert.

"Ob das Angebot der Lufthansa zur Ausräumung der Wettbewerbsbedenken ausreicht, bedarf einer genauen Analyse, die alle Niki-Strecken einbezieht - auch diejenigen, die Lufthansa behalten möchte", sagte der Ex-Vorsitzende der Monopolkommission dem "Tagesspiegel". "Wenn auf einer dieser Strecken ein Lufthansa-Monopol droht, sollte die Kommission die Übernahme nicht erlauben."
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Ingo Lang | 04.12.2017 08:15

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Beitrag vom 04.12.2017 - 12:26 Uhr
Möchte die Lufthansa überhaupt noch Nikki etc. übernehmen?
Sie haben jetzt die Konkurrenz bestens ausgeschaltet, gar nicht mehr nötig.
Echt eine “gelungene“ Aktion! Alles läuft genau macht Plan!
Jetzt darf der Steuerzahler wieder die Fehler der privaten Wirtschaft teuer bezahlen.
Was für eine Schande!
Ich boykottiere Lufthansa wo immer es nur geht!

1. Nicht LH ist an der Pleite der AB schuld , sondern AB selber, insofern liegen Sie mit Ihrem Kommentar etwas daneben.
2. Wenn der AB Deal wegen Kartellbedenken platzt, wird LH nicht mehr 210 Mio an AB zahlen müssen und damit wird der 150 Mio Kredit der KfW vom Steuerzahler zurückgezahlt und LGW und Niki sowie AB sind auf der Stelle erledigt und alle Mitarbeiter sofort arbeitslos.
Das volkswirtschaftliche Desaster wird also um einiges größer, wenn der Deal platzt.
3. warum meiden Sie LH? Weil Sie keine unwirtschaftlichen Geiz ist geil Tickets mehr bekommen?
Außer LH und easy Jet hat nicht eine einzige Airline einen Plan für die AB Pleite in der Tasche gehabt, sonst hätten Sie schon lange Flüge anbieten können.

Das Leben ist nicht so eindimensional, wie viele es sich vorstellen und man kann nicht LH für Fehler anderer die Schuld aufs Auge drücken...
Beitrag vom 04.12.2017 - 09:44 Uhr
Möchte die Lufthansa überhaupt noch Nikki etc. übernehmen?
Sie haben jetzt die Konkurrenz bestens ausgeschaltet, gar nicht mehr nötig.
Echt eine “gelungene“ Aktion! Alles läuft genau macht Plan!
Jetzt darf der Steuerzahler wieder die Fehler der privaten Wirtschaft teuer bezahlen.
Was für eine Schande!
Ich boykottiere Lufthansa wo immer es nur geht!


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