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Piloten: HIV darf Weg ins Cockpit nicht versperren

EasyJet Airbus A319
EasyJet Airbus A319, © Ingo Lang

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LONDON - Die britische Zivilluftfahrtbehörde CAA hat einem HIV-positiven Flugschüler die Ausbildung zum Verkehrspiloten bei Easyjet versagt. Dagegen regt sich Widerstand.

An der Entscheidung der CAA ist kaum zu rütteln. Die Behörde hat sich an die Vorschriften gehalten, regt aber selbst eine Überprüfung der flugmedizinischen Zugangsvoraussetzungen an. Die findet auch die einflussreiche British Airline Pilots’ Association (BALPA) "nicht mehr zeitgemäß".

"Wenn sich Piloten mit HIV infizieren, nachdem ihre Medicals oder ihre Lizenzen ausgestellt wurden, gelten sie als uneingeschränkt flugtauglich", sagte Dr. Rob Hunter, Head of Flight Safety BALPA. Mit einer Vorerkrankung bleibe ihnen der Weg ins Airlinecockpit hingegen versperrt. "Das ergibt keinen Sinn."

Gerade bei der Behandlung von HIV-Patienten habe die Medizin in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt, sagte Hunter. "Es ist nicht die Medizin, die betroffenen Piloten den Weg in den Traumberuf versperrt, sondern bürokratische Trägheit."
© aero.de | 14.12.2017 10:12

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Beitrag vom 15.12.2017 - 08:25 Uhr
Man verliert nicht wegen jeder Kleinigkeit seine Lizenz bzw. sein Medical, sondern dann wenn die Flugtauglichkeit betroffen bzw. beeinträchtigt ist. Einen HIV - positiven Piloten daher auszuschließen bzw. das Medical zu verwehren, erinnert an eine Zeit l, die wir seit 10/20 Jahren hinter uns gelassen haben sollten.
Beitrag vom 14.12.2017 - 20:55 Uhr
Wenn man wegen jeder Kleinigkeit beim Gesundheitscheck seine Pilotenlizenz verlieren kann sollte man schon konsequenterweise HIVlern keine Lizenz geben unabhängig davon inwiefern das jetzt ansteckend ist oder nicht.


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