Airbus-Spezialtransporter
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Erste Beluga XL rollt aus der Fertigungslinie

TOULOUSE - Die erste Beluga XL ist in Toulouse aus der Fertigungslinie gerollt - zwar noch ohne Triebwerke, doch schon deutlich erkennbar. Damit liegt Airbus gut im Zeitplan: der Erstflug ist für Mitte 2018 geplant, die linienmäßige Inbetriebnahme für den Verkehr zwischen den Werken Ende 2019.

"Das gesamte Team fiebert auf den Erstflug hin", sagte Beluga-XL-Programmschef Bertrand George in Toulouse. Vor dem ersten Start erhält der Prototyp die Sonderlackierung "Smiling Beluga". Aktuell arbeitet Airbus bereits an der zweiten Beluga XL.

Airbus Beluga XL
Airbus Beluga XL, © Airbus

Die Beluga XL soll ihre Vorgängerin Beluga ST ablösen. Insgesamt hat das Unternehmen bisher den Bau von fünf der Spezialfrachter geplant.

Airbus Beluga XL
Airbus Beluga XL, © Airbus

Die XL hat einen um sechs Meter längeren und einen Meter breiteren Rumpf als der bisherige Werksfrachter. "Wir nehmen die A330-200 als Basis", sagte George. "Aber aus einem existierenden Produkt einen Superfrachter zu machen, ist keine einfache Aufgabe".

Airbus Beluga XL
Airbus Beluga XL, © Airbus

Der größere Rumpf kann einen kompletten Flügelsatz der A350-1000 aufnehmen. Die Kapazität der Beluga XL soll dazu genutzt werden, größere Sektionen von Airbus-Flugzeugen zwischen europäischen Produktionsstätten und den Endmontagelinien in Hamburg und Toulouse zu transportieren.

Airbus Beluga XL
Airbus Beluga XL, © Airbus

© aero.de (boa) | Abb.: Airbus | 09.01.2018 12:17

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Beitrag vom 09.01.2018 - 14:07 Uhr
Ich würde ja zugerne mal das Gesicht von John Conroy sehen, wenn er sehen könnte wie sich sein "Urenkel" entwickelt hat.


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