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Passagier in Indien aus Maschine gezogen

IndiGo Airbus A320neo
IndiGo Airbus A320neo, © Airbus S.A.S.
NEU DELHI - Eine Beschwerde über Mücken an Bord hat für einen Inder nach seinen Angaben das Ende eines Inlandsflugs bedeutet. IndiGo vertritt eine andere Version des Vorfalls.

Der Chirurg sei wegen widerspenstigen Verhaltens und einer Bemerkung über eine angebliche Entführung am Flughafen der nordindischen Stadt Lucknow von der Reise nach Bangalore ausgeschlossen worden, teilte die indische Fluggesellschaft IndiGo am Dienstag mit.

Der Passagier sagte hingegen, die Kabine sei voller Moskitos gewesen. Als er sich darüber beschwert habe, sei er als Terrorist bezeichnet, "am Kragen angefasst" und den Gang entlanggezogen worden.

Der Vorfall vom 9.4.2018 löste in den sozialen Medien so großen Wirbel aus, dass Luftfahrtminister Suresh Prabhu Ermittlungen anordnete. "Ich hörte die Kabinenbesatzung sagen, wenn ich Probleme mit Mücken hätte, warum ich dann nicht Indien verlasse", zitierte die Nachrichtenagentur ANI den Arzt.

Einige Inder fragten daraufhin bei IndiGo an, was diese größte indische Fluglinie gegen Mücken und andere Insekten in den Kabinen unternehme.

Es war nicht das erste Mal, dass IndiGo wegen der Behandlung von Kunden in die Kritik gerät. 2017 entschuldigte sich die Airline bei einem Passagier, der am Flughafen von Delhi auf einem Rollfeld unsanft behandelt worden war. Aufnahmen von dem Vorfall waren breit in den sozialen Medien und dem Fernsehen gezeigt worden.
© dpa | 10.04.2018 13:40


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