TEMPE - US Airways hat ihren Verlust im vierten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 464,0 Millionen US Dollar auf 79,0 Millionen US Dollar (GAAP) verringert. Im Gesamtjahr flog US Airways nach einem Verlust von 2,2 Milliarden US Dollar 2008 ein Minus von 205,0 Millionen US Dollar (GAAP) nach Steuern ein. "Unser Ergebnis spiegelt noch das schwierige wirtschaftliche Umfeld unserer Branche im Jahr 2009 wieder", sagte US Airways Vorstandschef Doug Parker.
Der Ausblick für 2010 zeigt aber nach oben. Nachdem die Durchschnittserlöse im vierten Quartal noch einmal um 3,9 Prozent gegenüber einer bereits schwachen Vorjahresbasis nachgaben, erwartet US Airways für das Gesamtjahr eine Stabilisierung der Yields um etwa 10,0 Prozent, sagte Parker.
Auch die Kapazität soll 2010 wieder leicht anziehen. Im vergangenen Jahr hatte US Airways das systemweite Angebot um 4,5 Prozent (ASM) zurückgefahren. Die Verkehrsleistung der Star Alliance-Gesellschaft verringerte sich 2009 unter dem Strich um 4,2 Prozent (RPM).
Flottenmodernisierung mit angezogener HandbremseIm laufenden Jahr setzt US Airways ein Programm zur Flottenmodernisierung mit angezogener Handbremse fort. Im vergangenen November einigte sich das Unternehmen mit Airbus auf spätere Liefertermine für 54 Flugzeuge. Die Jets hätten eigentlich in den Jahren 2010 bis 2012 ausgeliefert werden sollen.
Nun
soll die EADS-Tochter Airbus sie erst in den Jahren ab 2013 liefern.
Ihre ersten Airbus A350 XWB will US Airways nun im Jahr 2017
statt bereits 2015 in Betrieb nehmen. Im laufenden Jahr wird US Airways zwei A320 und zwei A330 neu in ihre Flotte übernehmen. Weitere 24 A320 werden im zweiten Halbjahr 2011 (12 Flugzeuge) und im zweiten Halbjahr 2012 (12 Flugzeuge) erwartet.
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