BEIRUT - Knapp zwei Wochen nach dem Absturz eines äthiopischen Flugzeugs haben Taucher vor der libanesischen Küste den Flugschreiber der Unglücksmaschine geborgen.
Das meldete die libanesische Armee am Sonntag. Von den Daten des Aufzeichnungsgeräts erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Ursache des Absturzes. Die Boeing 737-800 der Ethiopian Airlines war am 25. Januar bei stürmischem Wetter kurz nach dem Start in Beirut mit 90 Menschen an Bord ins Mittelmeer gestürzt. Es gab keine Überlebenden.
32 Leichen waren bis zum Wochenende geborgen worden. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete, am Sonntag seien zwei weitere Opfer an Land gebracht worden. Die meisten Passagiere an Bord der Absturzmaschine waren Äthiopier und Libanesen. An den Bergungsarbeiten beteiligten sich auch Marinesoldaten und Spezialisten anderer Nationen.
Die Maschine der Ethiopian Airlines war am 25. Januar kurz nach dem Start in Beirut aus bisher ungeklärter Ursache ins Meer gestürzt. Nach ersten Angaben soll ein eingeschlagener Blitz zum Absturz der Maschine geführt haben. Der Besatzung könnte außerdem eine Weisung des Kontrollturms des Beiruter Flughafens missverstanden und die Maschine in einen Gewittersturm gesteuert haben, anstatt diesem auszuweichen, hatte es geheißen.
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