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Warnstreiks an Flughäfen München und Nürnberg

Aktuelles aus dem Ressort Airports
MÜNCHEN / NÜRNBERG - Einen Tag vor dem Start der nächsten Runde in den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst machen die Gewerkschaften mit Warnstreiks weiter Druck auf die Arbeitgeber an den Flughäfen München und Nürnberg.

Am drittgrößten deutschen Flughafen in München legten am Morgen rund 120 Mitarbeiter in der Flugzeugabfertigung ihre Arbeit nieder. Am Morgen mussten dort Flüge gestrichen werden. Bis 6 Uhr wurden nach Angaben eines Flughafensprechers fünf Flüge von München annulliert.

Nach Angaben eines Verdi-Vertreters sind rund 4500 Menschen bei der Flughafen München GmbH beschäftigt, davon 1900 in der Abfertigung. Bis 12 Uhr sind sie zum Warnstreik aufgerufen. Ob sich weitere Flüge verspäten oder ganz gestrichen werden, war zunächst noch nicht klar.

Am Flughafen Nürnberg sollen die Beschäftigten der Flughafen Nürnberg GmbH und der AirPart GmbH zwischen 6 und 8 Uhr in den Ausstand treten. Verdi rechnet dort mit bis zu 150 Beteiligten - die meisten arbeiten ebenfalls in der Abfertigung oder beim Bodenpersonal.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber halten diese Forderung für zu hoch. In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen in Potsdam ergebnislos vertagt worden, an diesem Mittwoch sollen sie weitergehen. Während der neuen Gespräche soll es zunächst keine weiteren Warnstreiks geben, kündigten die Gewerkschaften an.

© dpa | 09.02.2010 08:05




Leser-Kommentare (1)

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10.02.2010 23:06
"Am drittgrößten deutschen Flughafen in München legten am Morgen rund 120 Mitarbeiter in der Flugzeugabfertigung ihre Arbeit nieder. "

Was?
Wer ist den dann zweit größter deutscher Flughafen?


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