AMSTERDAM - Der niederländische Flughafenbetreiber Schiphol Group schließt das Geschäftsjahr 2009 mit einem Gewinnrückgang ab. Bei unveränderten Umsätzen von 1,15 Milliarden Euro verringerte sich das Ergebnis um 36,0 Prozent auf 187 Millionen Euro.
Die Gruppen-Flughäfen Amsterdam Schiphol, Rotterdam und Eindhoven verzeichneten im Krisenjahr 2009 einen Passagierrückgang von 7,7 Prozent auf 46,3 Millionen Reisende. Am größten Airport Schiphol registrierte die Gruppe ein Minus in den Passagierzahlen um 8,1 Prozent auf 43,6 Millionen.
Für 2010 erwartet Schiphol Group Vorstandschef Jos Nijhuis eine nur geringfügige Verkehrszunahme und ein gleichbleibendes Ergebnis.
Weniger Passagiere auch in ParisIm Vergleich besser schnitt 2009 der Pariser Flughafenbetreiber Aéroports de Paris ab. Sein Nachsteuerergebnis blieb mit 269,5 Millionen Euro annähernd stabil. Die Erlöse erhöhten sich um 4,2 Prozent auf 2,63 Milliarden Euro. Die Konzernflughäfen Paris Charles de Gaulles und Orly zählten 2009 zusammen 83,0 Millionen Passagiere, 4,1 Millionen weniger als ein Jahr zuvor.
In Charles de Gaulles sanken die Passagierzahlen dabei um 4,9 Prozent auf 57,9 Millionen Reisende. Orly weist ein Minus von 4,2 Prozent aus und erreichte 25,1 Millionen Passagiere. Im Vergleich - der größte deutsche Flughafen Frankfurt am Main meldete für 2009 ein Passagierminus von 4,7 Prozent auf rund 51,0 Millionen. Der Fraport-Konzerngewinn sank 2009 um ein Fünftel auf 157,0 Millionen Euro.
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