Boom bei der Fracht
Flughafen Wien: Leichte Erholung im Passagierverkehr
WIEN - Nach den drastischen Verkehrseinbrüchen im Krisenjahr 2009 liegt der Airport im Zeitraum Januar bis Februar 2010 mit 2,40 Millionen abgefertigten Passagieren inzwischen wieder leicht über dem Niveau von 2007 (2,27 Mio), blieb aber immer noch deutlich unter dem Rekordjahr 2008 (2,67 Mio). Erfreulich hohe Zuwächse gab es bei der Fracht: Mit 43,2t Tonnen konnte der Rekordwert von 2008 (42,7t Tonnen) sogar leicht überschritten werden.
Deutlich zurück gingen hingegen die Flugbewegungen. Infolge des Trends zum Einsatz größerer Flugzeuge blieb die Verkehrsfrequenz mit 36,3 Tausend Starts und Landungen auf dem Niveau von 2007 (36,3t). Dementsprechend lag auch das MTOW mit 1.078t Tonnen nur leicht über 2007 (1.010t, +6,7%), aber deutlich unter 2008 (1.164t, -8%).
Die Februarzahlen im Detail: In Relation zum Vorjahr stieg die Anzahl der abgefertigten Passagiere im Februar 2010 um 5,4 Prozent auf insgesamt 1.197.138 Fluggäste an. Die Flugbewegungen gingen um 0,4 Prozent zurück, das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 1,4 Prozent, die Fracht um 25,7 Prozent.
Die Anzahl der Lokalpassagiere erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 833.572 Passagiere, die Zahl der Transferpassagiere um 4,8 Prozent. Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen (Linien- und Charterverkehr) ein Plus von 5,2 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg um 5,3 Prozent und nach Nahost um 11,6 Prozent.
Verkehrszahlen Januar/Februar 2010 (im Vorjahresvergleich)
Passgiere:
2.399.732 ( +4,7%)
Transferpassagiere:
735.896 ( +4,0%)
Transferanteil:
30,6% ( - 0,2%)
Maximum Take Off Weight (in Tonnen):
1.079.207 ( +1,2%)
Flugbewegungen (an + ab)
36.237 ( - 1,6%)
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking):
43.236 (+28,1%)
© aero.at / airside Wien /Flughafen Wien | Abb.: Gerhard Vysocan | 11.03.2010 12:51
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Wien ist anders. Sowas wie eine Insel der Seligen. Ein 'Skylink' eben ! Lol
Also was die internationalen Finanzmärkte betrifft, könnte das Schlimmste noch bevorstehen. Die Welt schaut zwar auf die Eurozone und Griechenland, aber wenn ich mir z.B. das britische Budget anschau, dann muss man echt beunruhigt sein. Denn das ist nicht viel besser als das griechische. Die Gefahr eines britischen Staatsbankrotts ist durchaus real. Für den Luftverkehr insofern bedrohlich, weil London noch immer der grösste O&D-Markt der Welt ist. Fällt der, will ich mir die Folgen erst gar nicht ausdenken. Es bleibt wirklich spannend, im wahrsten Sinn des Wortes.
Der Sommerflugplan weist ja durchaus auf eine optimistische Markteinschätzung hin. So fährt die AUA vor allem im Nachbarschaftsverkehr ihre Kapazität um gut 25% hoch. Ob sie die auch verkaufen kann, ist freilich eine andere Frage, vor allem wohl eine Preisfrage. Deutlich rauf geht auch Flyniki, u.a. mit 6 neuen Zielen. Runter gehts bei den Charterplätzen, allerdings verlagern die Veranstalter einiges auf die Linie (Low coster). Also wenn die Airlines ein Stimmungsbarometer sind, siehts eigentlich recht 'beruhigend' aus. Könnt natürlich auch die Ruhe vor dem Sturm sein. Wenn ich mir die Finanzmärkte und die Budgetplanung unserer Regierung anschau, steht bei mir die Ampel immer noch auf gelb.