FRANKFURT - Die Lufthansa streicht wegen des kriselnden Marktes für den kommenden Sommerflugplan einige innerdeutsche und europäische Verbindungen.
Den 74 wegfallenden Flügen pro Woche stehen aber 67 zusätzliche Interkontinentalverbindungen entgegen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Unterm Strich bleibt daher die Flugzahl bei wöchentlich 12 853 nahezu gleich. Da die Lufthansa zunehmend größere Flugzeuge fliegt, steigt die Kapazität um 3,6 Prozent. Erstmals wird von Juni an auch der neue Airbus A380 eingesetzt. Die Lufthansa-Strecke für das größte Passagierflugzeug der Welt wurde noch nicht bekanntgegeben.
Neue Ziele von Deutschland aus kommen vor allem dem Münchner Flughafen zugute. Von hier aus geht es zusätzlich ins usbekische Taschkent, ins moldawische Chisinau, nach Rostock und an die Adria mit den Zielen Zadar (Kroatien) und Bari (Italien). Der Flugplan gilt vom 28. März bis zum 30. Oktober. Keine eigenen Lufthansa-Flüge soll es mehr zum Balaton/Ungarn, nach Bern, Rönne in Dänemark und Hof- Plauen mehr geben.
An ihrem Hauptdrehkreuz Frankfurt kann die Lufthansa ihr Programm derzeit nicht ausweiten. Das System der Landebahnen sei seit Jahren so überlastet, dass man den Betrieb nur noch an 30 Prozent aller Tage störungsfrei durchziehen könne, sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber. Erst die neue Landebahn werde Besserung bringen. Sie soll mit dem Winterflugplan 2011/12 in Betrieb gehen.
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