MONTREAL - Nach einem Bericht der IATA übertraf die Verkehrsluftfahrt im Jahr 2011 mit weltweit 'nur' 92 Unfällen und 486 Todesopfern nochmal deutlich ihr bisheriges Rekordjahr 2010 (94 Unfälle mit 786 Todesopfern). Insgesamt 22 Unfälle verliefen mit tödlichem Ausgang. Am stärksten zurück ging die Zahl der Unfälle in Afrika, von 18 im Jahr 2010 auf 8 im Vorjahr. Betroffen waren 79 Passagierflüge, 10 Fracht- und 3 Überstellungsflüge, davon 55 Flüge mit Jets und 37 mit Turboprops.
Stark unterproportional blieb mit 11 Unfällen der Anteil bei Flugzeugen aus westlicher Produktion, Insgesamt waren in 37 Prozent der Fälle IATA-Fluggesellschaften involviert, gegenüber 26 Prozent im Jahr 2010. Mit 1 Unfall pro 2,4 Millionen Flüge blieb die Unfallrate der IATA-Airlines 23 Prozent unter dem Industrieschnitt. IOSA zertifizierte Airlines verzeichneten um 52 Prozent weniger Unfälle als Nicht-IOSA-Airlines.
Regional gab es gegenüber 2010 in Afrika (8 vs 18), dem Mittleren Osten (8 vs 10) und in Nordamerika (17 vs 18) weniger Unfälle, angestiegen ist die Unfallrate in Europa (15 vs 12), Latein Amerika (15 vs 12), in den GUS-Staaten (13 vs 9) und im Raum Asien-Pazifik (13 vs 12). Nord-Asien blieb mit 3 Unfällen gleich.
In der Statistik erfasst sich alle Flüge im kommerziellen Flugverkehr (Linie/Charter/Fracht) mit Flugzeugen über 5,7 Tonnen Abfluggewicht (MTOW) bei Turbprops, respektive 15 Tonnen bei Jets. Nicht erfasst sind Unfälle mit Geschäftsflugzeugen bzw. Trainings- oder Testflüge.
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Eine schöne und beruhigende Meldung.