Bilanzen
Air Berlin im zweiten Quartal in den roten Zahlen
BERLIN - Die Flugverbote wegen der Vulkanasche haben die Fluggesellschaft Air Berlin im zweiten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Das Unternehmen flog unterm Strich einen Verlust von 56,9 Millionen Euro ein, wie die Gesellschaft am Dienstagabend mitteilte. Vor einem Jahr hatte die zweitgrößte deutsche Fluglinie noch einen Gewinn von 7,1 Millionen Euro ausgewiesen. Der Umsatz im den Monaten April bis Juni legte um 4,9 Prozent auf 877 Millionen Euro zu.
Dabei profitierte Air Berlin von der Übernahme der europäischen Städteflüge von Tuifly im vergangenen Oktober. Auf vergleichbarer Basis, das heißt mit pro forma in die Vorjahreszahlen eingerechneten Erlösen der übernommenen Tuifly-Geschäfte, ergibt sich allerdings ein Rückgang der Erlöse um rund 6 Prozent. Weitere Angaben zum Zahlenwerk will Air Berlin an diesem Donnerstag vorstellen.
© dpa-AFX | Abb.: Gerhard Vysocan, edition airside | 25.08.2010 08:12
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