A380-Fertigung
Airbus baut 1.000 Leiharbeiterstellen in Hamburg ab
HAMBURG - Der europäische Flugzeughersteller Airbus will einem Medienbericht zufolge mehr als 1.000 Leiharbeitsstellen am Standort in Hamburg-Finkenwerder abbauen. Hauptsächlich betroffen ist die Produktion des A380, berichtete die «Bild»-Zeitung (Montag) unter Berufung auf Konzernkreise. Airbus hatte wegen Kabelproblemen mehrere tausend zusätzliche Arbeitskräfte für die A380-Produktion benötigt und diese vor allem über Zeitarbeitsfirmen eingestellt.
Mittlerweile hat sich die Produktion stabilisiert. «Wir haben erhebliche Fortschritte beim A380 gemacht. Das ist gut für Airbus. Das bedeutet aber auch, dass wir die Zahl der Leiharbeitskräfte, die wir zeitlich befristet geholt haben, nach und nach reduzieren werden», sagte Airbus-Sprecher Tore Prang der Zeitung. Airbus beschäftigt in seinem Werk in Finkenwerder rund 12.000 fest angestellte Mitarbeiter und 5.000 Leiharbeitskräfte.
© dpa | Abb.: AIrbus S.A.S. | 18.01.2010 08:21
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Kahlschlag ;-) :-(
Es war ja jedem klar,dass in der Anlaufphase(die ersten Jahre) sehr viel mehr Personal benötigt wird.
Irgendwann pendelt sich die Fertigung ein.
Daher sind ja so viele LAK`s dazugeholt worden.
Danach muss jeder zusehen wie/wo es weitergeht.
Ich denke mal überall wo man Personal einsparen kann und angesetzt wird.
Wenn keine Einsatzmöglichkeit vorhanden wird abgemeldet....
Weiss ja jeder in der Situation als LAK. Egal welche Firma.
Weiß man schon in welchen Bereichen abgebaut wird? Bule collar? white collar? Sind damit auch die
Hamburger in TLS gemeint?
Hoffentlich bindet Airbus diese "erfahrenen" Arbeitskräft für den A350 Ramp up...