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Alitalia: Zurück nach Wien

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Kleemann, Lehr (Flughafen Wien), Milazzi, Costanzo (Alitalia), © Gerhard Vysocan, Edition Airside
Zitat
»We came back to stay.«
Francesco Milazzi
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WIEN - Mit der Wiederaufnahme ihrer Flüge nach Wien setzt die italienische Skyteam-Airline  vor Ort ein vitales Lebenszeichen. Francesco Milazzi, Countrymanager Alitalia DE/AUT heute in Wien vor Journalisten: "We came back to stay". Demnach wird Alitalia ab 28. März 2010 Wien wieder zweimal täglich mit ihrem Hub in Rom verbinden. Geflogen wird mit 90-sitzigen Canadairjets, beide Flüge haben zahlreiche Anschlüsse von und nach Süditalien und das weltweite Alitalia-Netz.

Gleichzeitig nimmt Alitalia ab Rom auch neue Dienste nach Berlin, Palma, Malaga und Ibiza auf. Damit wächst ihr Kontinentalnetz auf 68 Destinationen, 28 davon im Inland. Interkontinental werden zur Zeit 14 Ziele in Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Nahost angeflogen. Neu ab Sommerfugplan ist auch ein täglicher Kurs von Rom nach Los Angeles.

Orazio Costanzo, Sales Manager Business & Corporate betonte die Bedeutung Wiens für seine Airline, vor allem als Zielmarkt für italienische Geschäftskunden: Dementsprechend begrüßte auch Friedrich Lehr, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation am Flughafen Wien die Stärkung des Incomingverkehrs aus diesem wichtigen Markt. Alitalia erwartet auf der Strecke eine Auslastung von 65 Prozent und zunächst rund 70.000 Passagiere im Jahr.

Neues System, neues Streckennetz


Angesprochen auf die neue Struktur der Airline erklärte Costanzo die Integration von Alitalia und Air One in ein gemeinsames System. Demnach deckt Air One unter dem Branding 'Smartcarrier' als Lowcost-Marke mit Fullservice ab ihrer Heimalbasis Malpensa mit gegenwärtig sechs Airbus A320 europäischen Punkt zu Punkt Verkehr ab.

Die Mainline Alitalia bedient ab sechs italienischen Basen (Turin, Mailand-Linate, Venedig, Rom, Neapel und Catania)  dezentrale Europastrecken und ein umfangreiches Inlandsnetz, und ab Rom das europäische Zubringernetz zu ihrem Zentralhub auf dem Flughafen Fiumicino.

Hauptflughafen im Raum Mailand ist künftig der stadtnahe Airport Linate. In Anbetracht der starken Konkurrenz durch die italienischen Hochgeschwindigkeitszüge, vor allem auf der Strecke nach Rom, bietet Alitalia dort eine Expressabfertigung mit eigenen Sicherheitsschleusen und einem Check-In bis 15 Minuten vor Abflug. Ab Linate verkehren allein auf ihrer Stammstrecke nach Rom-Fiumicino täglich bis zu 35 Flugpaare, in Spitzenzeiten im Viertelstundentakt.

An eine Wiederaufnahme des Hubverkehrs ab Mailand Malpensa sei auf absehbare Zeit nicht gedacht. Ausser dem Direktverkehr mit ihrer Lowcost-Marke Air One unterhält Alitalia dort nur noch einige wenige Flüge nach Rom sowie drei O&D-Langstreckendienste nach New York-Kennedy, Miami und Tokio.

Insgesamt hat die 'neue' Alitalia derzeit 148 Flugzeuge auf rund 5000 wöchentlichen Flügen im Einsatz. Die Flotte soll bis 2013 auf 157 Einheiten anwachsen.


© aero.at / edition airside, Wien | Abb.: Gerhard Vysocan, edition airside | 03.03.2010 17:09




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