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Kurzstrecken-«Dreamliner»

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Boeing stellt 787-3 auf den Prüfstand

Foto
Boeing 787 ZA002 startet zu Erstflug, © The Boeing Company
Fotostrecke: Erstflug der Boeing 787
(© Boeing)
Boeing 787 (1)
(© Boeing)
Boeing 787 (2)
Boeing 787 ZA001 (© Boeing)
Boeing 787 (3)
(© Boeing)
Boeing 787 (4)
Boeing 787 während des Erstflugs (© Boeing)
Boeing 787
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NEW YORK - Boeing stellt die Kurzstrecken-Version seines Hoffnungsträgers 787 «Dreamliner» auf den Prüfstand, nachdem es für sie keine Bestellungen mehr gibt. Das bestätigte Boeing-Manager Randy Tinseth in seinem Internet-Blog am Wochenende.

Zuvor hatte die japanische Fluggesellschaft ANA die einzigen 28 Bestellungen für die «Dreamliner»-Kurzstreckenvariante 787-3 in Order für das Standard- Modell 787-8 umgewandelt. All Nippon Airways (ANA) hat insgesamt 55 «Dreamliner»-Flugzeuge bestellt.

Der «Dreamliner» liegt wegen Problemen bei Entwicklung und Produktion bereits mehr als zwei Jahre hinter dem Zeitplan zurück. Im Dezember hatten die ersten beiden Flugzeuge des Typs ihre Erstflüge absolviert. Boeing hat aktuell 851 Bestellungen für die 787. Wegen der massiven Verzögerungen hatte es bereits erste Abbestellungen gegeben.

© dpa | 10.01.2010 10:57




Leser-Kommentare (12)

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11.01.2010 22:31
... wann ihre bestellten Strich Achter Kisten nun endlich kommen ;)
Kommen die nicht immer Strich Acht Uhr, die fliegenden Männer in ihren tollkühnen Kisten ? Hier eine Video-Kostprobe, "die Kuckucks-Staffel"  http://www.youtube.com/watch?v=uhM6y3_Ors4 ;-)

Dieser Beitrag wurde am 12.01.2010 14:35 Uhr bearbeitet.
11.01.2010 13:59
@Helmut: Ich glaube die meisten Airlines möchten von Boeing nichts zu einer 787-3 hören ... eher wann ihre bestellten Strich Achter Kisten nun endlich kommen ;)
11.01.2010 10:31
Die B787 ist als Langstreckenflugzeug ausgelegt. Das bedeutet alles in der Struktur ist auf viel Treibstoff, gute und sparsame Flugeigenschaften im Reiseflug und hohes Startgewicht ausgelegt und damit insgesamt auch aufwendig konstruiert und somit zwangsläufig teuer. Auf Kurzstrecken bis 2000 km ist das alles viel weniger wichtig.

Langstreckenflieger sind ja auch viel länger täglich im Einsatz während Kurzstreckenflieger mit vielen täglichen Umkehrpausen lange am Boden sind und Abends still liegen. In all diesen Zeiten verdient der teure Flieger kein Geld. Ein weniger teurer Flieger braucht vielleicht mehr Sprit spart aber Kapitalkosten. Hier gilt ebenfalls: eine Eier legende Wollmilchsau ist kaum möglich.

Die Abänderungen die für Version 3 gedacht waren hätten sicherlich einiges an diesen Problemen gemildert, waren aber insgesamt wohl nicht so vorteilhaft wie ursprünglich gedacht. Ob später größere Anpassungen diese Situation ändern wird bei den anhaltenden Gewichtsproblemen immer unsicherer. Aber sollte das mit B787 alles gut werden kann man bei Boeing in 5-8 Jahren ja nochmals neu nachdenken. Vorläufig tun die da bestimmt nichts mehr.



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