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EU setzt Iran Air teilweise auf «Schwarze Liste»

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Iran Air Boeing 747-100 (EP-IAM) im Landeanflug auf London-Heathrow, © Adrian Pingstone, PD
BRÜSSEL - Die iranische Fluggesellschaft Iran Air darf nur noch mit einem kleinen Teil ihrer Flotte in die EU fliegen. Wegen Sicherheitsproblemen dürfen mehrere Airbus- und Boeing-Muster der Airline nicht mehr in der EU landen, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Die EU-Behörde aktualisiert ihre «Schwarze Liste» mit Sanktionen gegen Fluggesellschaften alle drei Monate. Auf der Liste stehen derzeit rund 280 Gesellschaften.

Die Entscheidung über Iran Air wurde aufgrund der Inspektionsergebnisse eines Besuchs im März 2010 im Iran gefällt, bei der unter anderem Experten der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Umsetzung der Maßnahmen durch die Iran Air überprüften. Damit wird der Fluggesellschaft der Flug in die EU mit den Mustern Airbus A320, Boeing 727 und Boeing 747 untersagt. Iran Air besitzt darüberhinaus hauptsächlich noch Flugzeuge des Typs Fokker-100.

Mit der 14. Aktualisierung der «Schwarzen Liste» wurde auch Blue Wing Airlines aus Suriname aufgenommen, nachdem bereits ein EU-Mitgliedsstaat infolge einer Reihe von Unfällen Maßnahmen ergriffen hatte. Zudem wurden schwere Mängel bei Vorfeldinspektionen der Flugzeuge festgestellt.

Von der Liste entfernt wurden hingegen mit Metro Batavia und Indonesia Air Asia zwei indonesische Fluggesellschaften.

© dpa, aero.de | Abb.: Adrian Pingstone, PD | 06.07.2010 17:21




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