Flug LH 8460
Ermittler: Lufthansa Cargo MD-11F nach harter Landung verunfallt
RIAD - Ein Reifenschaden bei der Landung hat das Unglück eines Lufthansa-Frachtjets in der saudischen Hauptstadt Riad verursacht. Das hat die saudi-arabische Flugaufsichtsbehörde in einem ersten Untersuchungsbericht vom Wochenende festgestellt. Die Räder der Maschine vom Typ MD-11F seien beim Aufsetzen auf die Landebahn am Dienstag zerstört worden, hieß es. Pilot und Co-Pilot wurden bei dem Unglück verletzt.
Maschine und Ladung wurden weitgehend zerstört. Der Reifenschaden habe die Maschine in Brand gesetzt, erklärte der Sicherheitsbeauftragte der saudischen Zivilluftfahrtbehörde, Abdel Rahim Bukhairy, zum vorläufigen Ergebnis der Untersuchung. Am Tag des Unglücks hatte der Fernsehkanal al-Arabiya noch gemeldet, vor der Landung sei Rauch aus dem Flugzeug gedrungen.
Ein Bericht der amerikanischen Behörde für Verkehrssicherheit, NTSB, spricht ebenfalls von einer "harten Landung" der MD-11F D-ALCQ, in deren Folge die Maschine verunfallte. Ein Feuer im Frachtraum noch vor der Landung gilt inzwischen nicht mehr als wahrscheinlich.
Die Maschine kam 27. Juli aus Frankfurt und sollte planmäßig in Riad landen. Der Sprecher von Lufthansa Cargo, Nils Haupt, sagte am Samstag, das Unternehmen könne noch keine Stellung zu dem Bericht nehmen. Experten von Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik seien für Untersuchungen in Saudi-Arabien.
© aero.de, dpa | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 02.08.2010 08:23
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Interessant erscheint dazu vielleicht Folgendes, Zitat:
"Die Luftfahrtgesellschaften rechnen im Laderaum bei vertikalen Beschleunigungen mit dem Höchstwert von 2,1 G, der eventuell während des Fluges (Luftloch) auftreten kann; bei einer - sogar harten - Landung werden diese Werte nicht erreicht.
Gleichermaßen betragen die maximalen horizontalen Beschleunigungskräfte, die bei einer Bruchlandung (Notbremsung unter Ausnutzung aller verfügbaren Kräfte, Räder an der Rutschgrenze, und maximaler Umkehrschub der Triebwerke) auf der Start- bzw. Landebahn festgestellt werden, 1,5 G."
Quelle:
http://www.ace-baracuda.com/template7.asp?pageid=98
Nach harter Landung verunfallte Lufthansa Cargo MD-11F
setzte mit einer Vertikalbeschleunigung von ca. 2 G auf der Piste hart auf und stoß wieder nach oben ab, bis sie nach zwei weiteren Bodenaufschlägen mit Vertikalbeschleunigungen von 3 G und 4,3 G krachend auf dem Boden verblieb, mit u.a. zerstörten Rädern dahin schrammte.
Die verletzten Piloten konnten sich gerade noch mit Mühe und Glück im Unglück aus dem zerstörten und brennenden Flugzeug retten, nach sogenannten "Bodenberührungen"!
Dieser Beitrag wurde am 21.09.2010 14:46 Uhr bearbeitet.
Eine Landung hat doch etwas mit einer Bodenberührung zu tun?! Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Ok, Wasserflugzeuge und Notwasserungen mal ausgelassen. Bei der Landung gab es drei harte Bodenberührungen...ist doch nicht so schwer...
Edit: Ok, Helmuts Kommentar, auf den ich Antwortete ist nicht mehr zu sehen, hat sich also eigentlich erübrigt. Hier der Vollständigkeit halber trotzdem noch meine Antwort, ich find' Löschen in Foren blöd ;-)
"Ok, hier der Vollständigkeit halber" der Link, wo "Helmuts Kommentar zu sehen ist", b.a.w. doch nun wohl besser dort:
http://www.aero.de/forum/Kommentare-zu-aktuellen-Nachrichten/2/Fragen-Hinweise-und-Meinungen-an-Redaktion-aerode/
Edit: Ok, Helmuts Kommentar, auf den ich Antwortete ist nicht mehr zu sehen, hat sich also eigentlich erübrigt. Hier der Vollständigkeit halber trotzdem noch meine Antwort, ich find' Löschen in Foren blöd ;-)
Eine Landung hat doch etwas mit einer Bodenberührung zu tun?! Ich sehe da überhaupt keinen Widerspruch. Ok, Wasserflugzeuge und Notwasserungen mal ausgelassen. Bei der Landung gab es drei harte Bodenberührungen...ist doch nicht so schwer...
Dieser Beitrag wurde am 20.09.2010 13:24 Uhr bearbeitet.