Gewerkschaften bei SAS stimmen Einkommenskürzungen zu
STOCKHOLM (dpa) - Die bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines Systems) vertretenen Gewerkschaften haben erheblichen Kürzungen von Gehältern sowie Pensionsansprüchen zugestimmt. Wie das stark angeschlagene Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, sollen dadurch 1,5 Milliarden Kronen (160 Millionen Euro) eingespart werden.
Das halbstaatlich in Dänemark, Norwegen und Schweden betriebene Unternehmen bezifferte die durch Markteinbrüche im vierten Quartal entstandene Kostenlücke auf vier Milliarden Kronen. SAS-Chef Mats Jansson nannte die Einigung mit den Gewerkschaften auf eine Verminderung der tarifvertraglichen Personalkosten um zwölf Prozent einen «sehr wichtigen Schritt».
SAS gilt nach hartnäckigen Gerüchten seit Monaten als Übernahmekandidat mit der Deutschen Lufthansa als wichtigstem Kaufinteressenten. Beide Seiten verweigern Kommentare zur Berichten über angebliche Übernahmeverhandlungen.
© dpa | 14.01.2009 16:46
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@ MD 11
Ja aber SAS hat noch Anteile an BMI, die AF bei einem Kauf an LH für viel Geld verkaufen kann. Und seit dem Kampf um AUA ist ja ein Krieg zwischen LH und AF ausgebrochen (siehe die Klage von AF bei Kauf von LH und das Manöver von LH bei AZ).
immer mit der Ruhe....derzeit spricht Jeder mit Jedem....
Da sollte sich aber LH beeilen, denn AF ist auch an SAS interessiert.
http://www.airliners.de/news/artikelseite.php?articleid=17135